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Kaufering patzt in Illertissen

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Von: Thomas Ernstberger

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VfL Kaufering - Pittrich und Neuhaus
Die Kauferinger – hier Kilian Pittrich (links) und Daniel Neuhaus – konnten sich in Illertissen nicht entscheidend in Szene setzen. © Ernstberger

Kaufering – Wenn Felix Mailänder oder Marcel Lex nicht treffen, bekommt Landesliga-­Aufsteiger VfL Kaufering Probleme. Siehe das Gastspiel bei der zweiten Mannschaft von Regionalligist Illertissen: Da setzte es für die Truppe von Trainer Ben Enthart die dritte Saisonniederlage. Wie beim 0:0 im Hinspiel trafen die Kauferinger auch dieses Mal nicht und mussten sich am Ende mit 0:2 geschlagen geben. „Klar sind wir enttäuscht, denn wir hätten uns gerne in der Spitzengruppe etabliert. Aber diese Niederlage ist kein Beinbruch“, so der Coach nach dem vorletzten Spiel des Jahres.

Kaufering belegt jetzt mit respektablen 34 Punkten aus 19 Spielen Tabellenplatz 4 und darf sich immer noch Hoffnungen zumindest auf Relegationsplatz zwei machen, da Top-Favorit 1. FC Sonthofen ebenfalls strauchelte und sich dem TSV Gilching-Argelsried etwas überraschend auf eigenem Platz mit 1:3 geschlagen geben musste.

„Beide Teams hatten je drei gute Torchancen. Der Unter­schied: Wir haben unsere nicht verwertet und Illertissen hat zwei Tore gemacht“, fasste Enthart die 90 Minuten zusammen. Auch die „Tor-Garanten“ Lex (neun Saisontore) und Mailänder (8) ließen ihre Möglichkeiten liegen. Die Kauferinger, die ohne die Vetter-Brüder Luis und Vincent (beide krank) antreten mussten, waren nach dem 0:1 (Luca Boyer/28.) und dem Pausenpfiff „deutlich spielbestimmend“, so ihr Coach – „aber wir haben halt kein Tor geschossen“. Das kam in der laufenden Saison erst zum vierten Mal vor. Die Gastgeber machten es besser und mit dem 2:0 in der 81. Minute durch Robin Glöckle alles klar.

Damit steht der VfL Kaufering in der Rückrunden-Wertung genauso da wie in der Vorrunde: Nämlich mit vier Punkten aus drei Spielen. Das ist für den Aufsteiger völlig in Ordnung. Der Trainer: „Wir bleiben ruhig, wenn wir mal verlieren. Wir sind noch voll im Rennen um Platz zwei. Wenn wir das weiter bleiben, ist das ein Super-­Erfolg.“ Enthart stellt klar: „Wir wissen, wo wir herkommen und was wir leisten können und haben in jedem Fall eine gute Saison gespielt. Das steht jetzt schon fest.“

Einmal muss der Aufsteiger in diesem Jahr noch ran: mit dem Heimspiel gegen den Tabellen­achten TSV Jetzendorf beenden die Kauferinger 2022 am Samstag um 14 Uhr . „Das Hinspiel haben wir 3:2 gewonnen“, erinnert sich Enthart. „Die Partie war sehr lange ausgeglichen. So ein enges Spiel erwarte ich auch dieses Mal.“

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