TSV Landsberg bleibt spitze:

Trotz 2:2-Remis noch Vorrundenmeister der Landesliga

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Gleich kommt der Heber über den herauseilenden Gästekeeper Christoph Schäffler: Mit einer gekonnten Aktion schloss Landsbergs Spielertrainer Muriz Salemovic (vorne) zum 2:2 gegen die SpVgg Kaufbeuren ab.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.
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Mit einem 2:2-Unentschieden gegen die SpVgg Kaufbeuren hat der TSV Landsberg (helle Trikots) die Vorrunde der Landesliga Südwest abgeschlossen - an der Tabellenspitze.

Landsberg – Das kann sich fürwahr sehen lassen: Trotz eines 2:2-Unentschiedens gegen die SpVgg Kaufbeuren ist der TSV Landsberg Vorrundenmeister der Landesliga Südwest – mit zwei Punkten vor Aufsteiger VfR Neuburg. Das Remis vom Samstag ist umso bemerkenswerter, da TSV-Spielertrainer Muriz Salemovic aufgrund vieler Verletzungen und Ausfälle nur das „allerletzte Aufgebot“ zur Verfügung stand.

Trotzdem versuchte der favorisierte Gastgeber von Beginn an das Spielgeschehen zu bestimmen. Die Landsberger agierten mit schnellem Angriffsspiel und frühem Pressing. Die tief stehende Gäste aus dem Ostallgäu machten an der Strafraumgrenze das Spiel eng, schafften in teilweise hektischen Zweikämpfen immer wieder ein Übergewicht und versuchten ihrerseits, durch schnelles Umschaltspiel aus der massiven Deckung heraus mit lang geschlagenen Pässen nach vorne den Ansturm des TSV zu kontern.

Die Landsberger ließen zu diesem Zeitpunkt nichts anbrennen und forcierten ihrerseits das Angriffsspiel. Vor allem über die rechte Außenseite, auf der Felix Mailänder durch schnelle Dribblings für Gefahr sorgte, gelang es, den Abwehrblock der SpVgg ein ums andere Mal ins Wanken zu bringen. Diese Spielweise führte schon in der siebten Minute zum vermeintlichen Erfolg: Martin Hennebach schoss einen von rechts parallel zur Fünf-Meter-Linie nach innen gespielten Pass ins Tor. Doch Fehlanzeige. Der Unparteiische entschied zum Erstaunen der Lechstädter auf Abseits.

In der Folge verflachte das Spiel etwas, wozu auch das starke Zweikampfverhalten beider Mannschaften beitrug. Auffällig auf Landsberger Seite war, dass im Mittelfeld eine Lücke klaffte, was die Kaufbeurer bei ihrem Umschaltspiel nutzten – entsprechenden Freiraum hatten sie zur Genüge.

Trotzdem gewann der TSV Landsberg wieder Oberhand und zeigte das druckvollere Spiel nach vorne. In der 40. Minute brachte Sebastian Bonfert das Zuspiel von Lukas Göttle in Höhe des 16-Meter-Raums gut unter Kontrolle, kurzes Dribbling, Heber ins lange Eck, 1:0 für Landsberg. Halbzeit. Fazit bis dahin: Die Landsberger spielten schnell und kombinationssicher bis zum gegnerischen Strafraum, wobei das Flügelspiel über die linke und vor allem rechte Außenbahn immer wieder für Gefahr sorgten. Aber dann wurde es eng. In der Annahme insgesamt und auch beim Zuspiel in Höhe des gegnerischen Strafraums gab es zu viele leichte Ballverluste. Dadurch gingen die Kaufbeurer lediglich mit einem etwas schmeichelhaften aber knappen Rückstand in die Kabine.

Zum zweiten Abschnitt kam eine anders spielende Gäste­mannschaft aufs Feld. Kapitän Benny Kleiner konnte nicht weiterspielen und die zuvor massiv formierte Fünfer-Deckungsreihe wurde durch eine Dreier-Kette ersetzt. Dadurch intensivierte die SpVgg das Angriffsspiel; Landsberg kam damit zunächst überhaupt nicht zurecht. In der 53. Minute lief dann alles nach Plan von Kaufbeurens Trainer Martin Prediger: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite konnte TSV-Keeper Frank Schmitt einen Schuss aufs lange Eck noch abwehren, aber der Robin Conrad nutzte den Abpraller zum 1:1-Ausgleich.

Der Schock beim TSV Landsberg saß tief. Gleichzeitig nahm aufgrund der physischen Präsenz der Kaufbeurer die Härte in den dann folgenden Zweikämpfen zu. In der 65. Minute konnte die SpVgg einen über rechts vorgetragenen Angriff, bei dem mehrere Konzentrationsschwächen der TSV-Spieler erkennbar waren, mit dem Führungstreffer abschließen: Simon Ried sorgt zur 2:1-Führung der Gäste.

Coach zeigt Klasse

Dieser Zwischenstand schien die Landsberger aber zu einer Trotzreaktion anzutreiben. In der Folge gelang es, die zu Spielbeginn erkämpfte Überlegenheit zurück zu gewinnen. Und auch die rechte Außenbahn, von der aus Felix Mailänder in der ersten Spielhälfte für viel Gefahr sorgte, war wieder integriert. Zudem tauchte dort nun des Öfteren TSV-Spielertrainer Muriz Salemovic auf, dessen gefühlvoll in den Strafraum gespielten Pässe immer wieder für Chancen sorgten. Die Kaufbeurer waren bei zunehmender Spieldauer längst wieder zum massiven Abwehrspiel zurück gekehrt, als der Coach selbst in der 70. Minute bei einem schnell vorgetragenen Angriff seine Klasse zeigte: Aus 14 Meter erzielte er mit einem gekonnten Heber über den herausstürmenden Torhüter Christoph Schäffler hinweg den verdienten 2:2-Ausgleich.

Die Landsberger starteten in der Folge noch einige erfolgversprechende Angriffe auf das Tor der Ostallgäuer, aber zum Sieg reichte es nicht mehr. Alles in allem ein gerechtes Unentschieden.

Wolfgang Klinker

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