Sechs Punkte-Wochenende für die Riverkings

HC Landsberg besiegt Pfaffenhofen gleich zweimal 

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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.
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Die Riverkings konnten am Wochenende gleich zwei Siege verbuchen. Gegen Pfaffenhofen gelang den Jungs ein 7:1 und ein 3:1.

Landsberg – Bei zwei Spielen gegen Pfaffenhofen behielt der HC Landsberg am vergangenen Wochenende eine weiße Weste. Am Freitag gab es daheim vor 777 Zuschauern ein klares 7:1. Und nach Anlaufschwierigkeiten konnte auch auswärts am Sonntag 3:1 gewonnen werden. Mit 20 Punkten und einem Spiel weniger, sieht die Tabellensituation mit Rang 5 freundlich aus.

Marc Krammer hatte es offensichtlich eilig. Nur sieben Sekunden dauerte es, ehe er nach einem Assist von Mika Reuter die Scheibe aus der Distanz ins gegnerische Netz schoss. Ein Auftakt nach Maß und der Vorbote für einen vergleichsweise entspannten Abend. Chris Mitchell erhöhte nach 13 Minuten auf 2:0 und auch der Anschlusstreffer durch John Lawrence zum 2:1 (16.) brachte die Riverkings nicht aus dem Konzept. Rückkehrer Adriano Carciola erhöhte noch vor der ersten Pause auf 3:1 (20.) und damit waren die „Eishogs“ so gut wie geschlagen.

„Wir haben es diesmal wirklich souverän runtergespielt und nichts mehr anbrennen lassen. Kompliment an meine Jungs“, sagt Coach Fabio Carciola. In der Tat zeigten die Riverkings den Cracks aus Pfaffenhofen ihre Grenzen auf und trafen mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks: Zweimal Maximilian Raß zum 4:1 und 7:1 (26./59.), Thomas und Michael Fischer zu 5:1 (33.) beziehungsweise 6:1 (38.) machten den Sack zu.

Etwas anders gestaltete sich das Rückspiel am vergangenen Sonntag vor 136 Zuschauern in Pfaffenhofen. „Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen und lagen auch verdient zurück. Ich habe den Jungs dann in der Kabine gesagt, dass wir dieses Spiel verlieren werden, wenn wir nicht anfangen, etwas zu tun“, erklärt Fabio Carciola die Leistungssteigerung nach der ersten Pause.

Mit seinem dritten Tor an diesem Wochenende setzte Raß das Vorhaben nach 25 Minuten in die Tat um. Er egalisierte die Führung der Eishogs durch Lawrence (14.) und es stand 1:1. „Danach hatten wir auch dieses Spiel im Griff. Am meisten freut es mich aber, dass mein Bruder wieder schmerzfrei ist und spielen kann“, zeigte sich der Trainer mit dem Auftritt von Adriano Carciola zufrieden.

Überschattet wurde das Wochenende durch die Verletzung von Sven Curmann, der nach einem Check mit einer Kopfverletzung vom Eis musste. Coach Carciola gibt sich aber optimistisch, dass der Verteidiger am kommenden Freitag gegen Königsbrunn wieder mitspielen kann. Der Einsatz des verletzten Kapitäns Tobias Wedl bleibt weiterhin fraglich.

Weniger optimistisch ist die Situation rund um den angeschlagenen Keeper Markus Kring. Präsident Frank Kurz ist vorsichtig: „Wir haben noch nicht die letzte Diagnose der Ärzte, aber ich fürchte sie wird eher negativ ausfallen. Noch wissen wir nicht, wann Markus wieder auf dem Eis stehen kann.“

Vollkommen sicher hingegen ist der Abschied von Andrew McPherson, der die Riverkings aus beruflichen und privaten Gründen Richtung Bremerhaven verlassen muss. Sein letztes Spiel wird es in sich haben, denn es geht gegen den EHC Königsbrunn. „Natürlich ist das aufgrund der ganzen Vorgeschichten für mich eine besondere Partie“, gibt Fabio Carciola zu, „die werden auch sehr motiviert sein und es dürfte ein heißes Spiel werden.“ Trainer Carciola war lange Spieler und Trainer in Königsbrunn und die Trennung verlief nicht ganz ohne Querelen.

Für seinen Spieler McPherson hat er allerdings nur Worte des Lobes zum Abschied: „Vor allem die jungen Spieler haben unheimlich von ihm profitiert. Wie er mit ihnen in der Kabine umgegangen ist und was er ihnen vermitteln konnte, war phantastisch. Er ist eine Landsberger Legende und ein Mensch mit tollem Charakter. Er wird uns sehr fehlen.“
Dietrich Limper

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