Tor-Festival für die Fußballer vom Lech

TSV Landsberg macht Tabellenführer Wasserburg mit 4:0 nass

1 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
2 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
3 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
4 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
5 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
6 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
7 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten
8 von 28
Gegen Tabellenführer Wasserburg konnte der abstiegsgefährdete TSV Landsberg mit 4:0 voll punkten

Landsberg – 420 Zuschauer erlebten am vergangenen Freitagabend ein wahres Fußballfest im 3C-Sportpark. Mit 4:0 fegte der TSV Landsberg den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer TSV 1880 Wasserburg vom Platz und bot dabei die beste Saisonleistung. Die 0:4-Pokalniederlage gegen den ambitionierten Regionalligisten SV Türkgücü München war damit schnell vergessen.

Abwehrchef und Aushilfs-Coach Rainer Stohas hatte auch einen Tag nach dem berauschenden Sieg verständlicherweise noch beste Laune: „Ich weiß auch nicht, was uns der Florian Mayer in den Kaffee getan hat, jedenfalls waren wir alle in Bestform. Eigentlich brauchen wir gar keinen neuen Trainer“, feixte er, um ernsthaft hinzuzufügen, dass jeder für jeden gelaufen sei und die offensiven Spieler ständig mit nach hinten gearbeitet hätten.

In der Tat fällt es schwer, einen einzelnen Spieler herauszuheben, war es doch eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung. Von der ersten Minute an lief es traumhaft für die Lechstädter. Schon nach 120 Sekunden nahm Siegwart einen langen Ball von Meichelböck auf und versenkte die Kugel im Netz. 317 torlose Pflichtspielminuten waren vorüber.

Scheiterte Alessandro Mulas nach fünf Minuten noch aus spitzem Winkel, so machte er es wenige Augenblicke später besser und nutzte einen Abwehrschnitzer der Gäste eiskalt aus. 2:0 für den TSV und die „Löwen“ aus Wasserburg mussten sich erst einmal sammeln. Weiter ging die Mulas-Show, der sich beste Chancen erarbeitete und mit Siegwart prächtig harmonierte. Rainer Stohas zeigte sich beeindruckt: „Man darf nicht vergessen, dass der Junge erst 19 ist. Er ist technisch versiert und körperlich robust.“

Der Tabellenführer aus der Innstadt bot keine schlechte Leistung und hatte durchaus Gelegenheiten für einen Treffer, aber an diesem Abend passte bei den Gastgebern alles. Gerade als zu befürchten stand, dass die Wasserburger noch vor der Pause den Anschlusstreffer erzielen würden, war es nach 42 Minuten erneut Mulas, der mit einem überlegten Lupfer für das nervenberuhigende 3:0 sorgte. Mit großem Applaus wurde der TSV in die Pause verabschiedet.

Keine Wechsel bei den Lechstädtern. Warum auch? In den folgenden Minuten lieferte sich Mulas einen privaten Wettbewerb mit dem Löwen Robin Ungerath: Beide Stürmer ließen beste Gelegenheiten aus und das Spielgeschehen wogte hin und her. Die Gastgeber suchten ihr Heil nicht mehr nur in langen Bällen, sondern kamen oft spielerisch über Tugbay und Bonfert zielstrebig in Strafraumnähe und brachten die Stürmer in gute Abschlusspositionen.

Nach 70 Minuten bewies Mulas, dass er auch als Vorbereiter glänzen kann: Andreas Fülla kam über links durch, legte ab auf Mulas und der flankte in den Lauf von Tugbay. Der wuchtige Kopfball war für den Löwen-Keeper Zmugg nicht zu halten. 4:0. Damit war den Gästen der Zahn endgültig gezogen. Interimscoach Florian Mayer verhalf Mulas und Göttle zu einem Sonderapplaus, indem er sie gegen Manuel Wolf und Felix Mailänder austauschte.

„Jetzt müssen wir es nur schaffen, immer so zu spielen“, sinnierte Rainer Stohas. „Wir wussten, dass wir die Qualität haben, um in dieser Liga mitzuspielen. Jetzt wissen es alle.“

Auch die letzten Minuten der Partie überstand der TSV Landsberg ohne Gegentreffer und den begeisterten Applaus der Zuschauer hatte sich die Mannschaft wirklich redlich verdient. Jetzt gilt es, diese Leistung im nächsten Spiel beim FC Ismaning zu bestätigen, denn in der Tabelle ist die Situation nach wie vor angespannt: Es sind nur zwei Punkte Vorsprung auf den letzten Platz.

Dietrich Limper

Auch interessant

Meistgelesen

Red Hocks ziehen gegen Bonn ins Pokal-Achtelfinale ein
Red Hocks ziehen gegen Bonn ins Pokal-Achtelfinale ein
TSV Landsberg schlägt sich gegen lange Zeit schwache Gäste selbst
TSV Landsberg schlägt sich gegen lange Zeit schwache Gäste selbst
Herren 2 der DJK Landsberg fegen Utting mit 78:43 vom Platz
Herren 2 der DJK Landsberg fegen Utting mit 78:43 vom Platz
Handball-Herren unterliegen Isar-Loisach mit 26:28
Handball-Herren unterliegen Isar-Loisach mit 26:28

Kommentare