Bayernliga-Siegesserie hält gegen Germering und Schongau

Riverkings-Trainer zieht den Hut

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Mit ihrem zweiten Doppelerfolg in Serie bleiben die Riverkings den beiden Bayernliga-Spitzenreitern Höchstadt und Dorfen weiter auf den Fersen.

Landsberg – Zwei Derbys standen für die Riverkings am vergangenen Wochenende auf dem Spielplan. Am Freitag siegten die Mannen von ­Randy Neal mit 4:7 in Germering. Auch gegen Schongau gingen die Lechstädter mit drei Zählern vom Eis (4:3) – und holen sich zum zweiten Mal in Folge sechs Punkte an einem Wochenende.

In Germering erwischte der HC Landsberg einen vermeintlichen Traumstart, denn bereits in der zweiten Minute erzielte Thomas ­Fischer die Führung für ­Landsberg. Germering zeigte sich jedoch wenig beeindruckt vom frühen Rückstand und erzielte kurz darauf (3.) bereits den Ausgleich. Nur drei Spielminuten später nutzte Germering eine Überzahlsituation zur 2:1-­Führung. Und spätestens mit dem Gegentreffer zum 3:1 nach vierzehn Minuten war die Partie endgültig gekippt. In den Schlussminuten des ersten Drittels zeigten die Riverkings aber eine beeindruckende Reaktion: Binnen drei Minuten drehten die Landsberger die Partie durch zwei Treffer von Markus Kerber und einem von Bohumil Slavicek – 3:4.

Von dem Schock erholte sich Germering in der Pause und kam zum Ausgleich (24.), den wiederum Topscorer Slavicek mit dem 4:5 konterte (40.). Im letzten Drittel sorgte der Tscheche mit seinem dritten Treffer (53.) für die Vorentscheidung. Und Marcel Juhasz, der nach längerer Pause wieder im Kader der Riverkings stand, setzte per Empty Net-­Goal den Schlusspunkt. „Wir haben heute nicht so gut gespielt, aber zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Solche Spiele muss man aber auch erst einmal gewinnen“, so ­Randy Neal im Anschluss.

Am Sonntag gastierte mit der EA Schongau ein Gegner, der zunächst seine personellen Unruhen aus der Vorwoche abschütteln musste: Zwei Spieler, darunter Torwart Marschall, hatten den Verein überraschend verlassen. Wer jedoch gedacht hatte, der HC Landsberg hätte deshalb leichtes Spiel, wurde eines besseren belehrt.

Im ersten Drittel hatten die Riverkings die Partie gut unter Kontrolle und gingen durch den schön herausgespielten Treffer von Sven Gäbelein (5.) in Führung. Nach einer Parade des herausragenden Christoph Schedlbauer – er erhielt nach der Partie ein besonderes Lob von Trainer Neal – schnappte sich Markus Kerber die Scheibe und sorgte in eigener Unterzahl für das 2:0.

Im zweiten Drittel waren die Riverkings nicht wieder zu erkennen. Schongau erspielte sich eine Reihe guter Chance. In der 32. Spielminute musste Schedl­bauer dann erstmals die Scheibe aus seinem Gehäuse holen. Aber der HCL zog wieder davon: In Überzahl versenkte Fischer einen Abpraller zum 3:1. Bis zur zweiten Pause hielt der Abstand aber nicht, denn mit einer schönen Einzelleistung verkürzte Vitalijs Hvorostinins (40.) zum 3:2.

Dramatik war für die letzten 20 Minuten also vorprogrammiert: Zwar erzielte zunächst ­Tobias Wedl (47.) aus sehr spitzem Winkel das 4:2. Für die letzten zwei Minuten mussten die Riverkings wegen Strafzeiten mit nur drei Feldspielern auskommen. Die Gäste ersetzten ihren Torwart durch einen zusätzlichen Spieler – sechs Schongauer pressten also gegen drei Landsberger. Die Riverkings verteidigten leidenschaftlich – in letzter Instanz ­Goalie Schedlbauer, der mehrere Schüsse sicherte. Das 4:3 musste er noch hinnehmen – allerdings erst zwei Sekunden vor dem Ende. Randy Neal: „Zum Ende hin wurden waren wir vielleicht ein bisschen müde. Hut ab vor meiner Mannschaft. Was die verbliebenen Jungs die letzten vier bis fünf Wochen geleistet haben, ist mehr als beachtlich.“

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