Drei Tore in sieben Minuten

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Sebastian Nuscheler (rechts) war am Samstag gut aufgelegt und schoss zwei der sechs Tore gegen den VfB Durach.

Landsberg – In gerade einmal sieben Minuten haben die Fußballer des TSV Landsberg am Samstag drei Tore gemacht. Nach dem fulminanten Auftakt konnten sie die Führung auch beibehalten. Allerdings kamen beim 6:2-Sieg für den TSV in der zweiten Halbzeit dann auch die Duracher zum Zug.

„Kaum war das Spiel angepfiffen war schon der Ball im Netz“, berichtet TSV-Pressesprecher Yildirim Hüseyin. Bereits in der ersten Minute ging der TSV durch Sebastian Nuscheler in Führung: Eine Flanke von Muriz Salemovic stieß Nuscheler freistehend per Kopf zum 1:0. Wer sich dachte der TSV zieht sich nach dem schnellen Erfolg zurück, wurde eines besseren belehrt. Bereits in der zweiten Minute legte erneut Nuscheler per Flachschuss zum 2:0 nach. Erholen konnten sich die Duracher von dem Doppelschlag allerdings nicht wirklich. In der siebten Minute gabe es für Keeper Rotter kein halten mehr, nachdem Stefan Strohofer nach schöner Vorarbeit von Salemovic zum dritten Tor für den Gastgeber vollendete. „Vier Schüsse auf das gegnerische Tor und drei Treffer – so könnte es immer laufen“, resümiert Hüseyin.

Die Gäste hatten zwar zuvor vier Spiele infolge gewonnen, im Hacker-Pschorr-Sportpark allerdings fanden sie nicht so recht zu ihrer Form. So erhöhte Landsberg nach einem Freistoß, der durch Salemovic schnell ausgeführt wurde, schließlich durch Strohofer zum 4:0 in der 19. Minute. Die Glückssträhne der ersten Halbzeit schien nicht abzureißen, als erneut Nuscheler Strohofer bediente und er die Führung in der 41. Minute noch weiter ausbaute. Rainer Storhas versenkte dann noch den Ball zum 6:0 für den TSV, bevor es in die Kabine ging.

In der zweiten Halbzeit versuchte Landsberg dann wohl seine Kräfte zu schonen, meint Yildirim Hüseyin, und so kamen die Duracher besser ins Spiel. In der 53. Minute kamen sie dann endlich durch Schedel zu ihrem ersten Treffer. Durch einen Elfmeter in der 70. Minute verkürzten die Gäste durch Roland Ostheimer noch auf 6:2. Die Landsberger konnten in der zweiten Hälfte gar nicht punkten und so sollte es auch beim 6:2 bleiben. 

Nun starten für den TSV Landsberg die Englischen Wochen: Am Mittwoch muss man nach Dachau und am Sonntag nach Mering. Pressesprecher Hüseyin sieht die Gegner als zwei sehr spiel- und heimstarke Mannschaften. „Der TSV ist gewarnt, wenn man einige Zeit noch oben dranbleiben will.“

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