Eine Klasse für sich

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Nicht den Hauch einer Chance hatte die HSB Landsberg (weiß) am Samstag gegen Spitzenreiter Bad Aibling.

Landsberg – Bad Aibling war eine Klasse für sich, da gab es für die Heimerer Schulen Basket zum Auftakt der Rückrunde nicht viel zu holen. Erwartungsgemäß unterlag die HSB am Samstag in eigener Halle gegen den Tabellenführer der 2. Regionalliga Süd – mit 66:101. Damit haben die Lechstädter jetzt wieder die Rote Laterne in der Hand.

Die Jungs von Coach Roman Gese fanden zunächst gut ins Spiel und legten bis zur dritten Spielminute sogar einen 11:0-Lauf aufs Parkett. Aber die Gäste aus Bad Aibling ließen sich dadurch in keiner Weise aus der Ruhe bringen. Landsbergs „Starting five“ mit Kapitän Michi Teichner sowie Mateusz Bobrowski, Chris Hoffmann, Magnus Sauter und Marc-Oliver Siegwardt konnte bis Mitte des ersten Viertels beim Stand von 15:5 noch gut mithalten. Doch dann machte sich so langsam die Kräfte zehrende Spielweise der Lechstädter bemerkbar. Nach den ersten Wechseln auf HSB- Seite kamen die Gäste besser ins Spiel und punkteten sicher von Außen. In der 8. Spielminute ging Bad Aibling erstmals in Führung (20:19) und baute diese bis Ende des ersten Abschnittes auf 25:19 aus.

Der Tabellenführer blieb auch im zweiten Viertel das spielbestimmende Team. Vor allem mit den Distanzwürfen der „Fireballs“ hatte die Heimerer-Truppe die größten Probleme. Während die Landsberger so gar kein Wurfglück hatten, fand bei den Gästen fast jeder Wurf den Weg durch die Reuse. Folglich musste man auch den zweiten Abschnitt trotz guter kämpferischer Einstellung abgeben und lag zur Pause mit 35:53 zurück. Nach dem Pausentee zeigte sich Landsberg in der Defense wieder deutlich verbessert, aber im Angriff war gegen die athletischen Gäste nahezu kein Durchkommen. Bad Aibling legte einen 13:2-Lauf aufs Parkett und zog auf 37:66 davon – HSB-Coach Roman Gese nahm die Auszeit. Danach kamen die Gastgeber wieder heran – mehr als Ergebniskosmetik war aber nicht mehr drin. Beim Spielstand von 50:74 ging‘s in den Schlussabschnitt.

Und da bauten die Gäste ihren Vorsprung kontinuierlich aus, zeigten eindrucksvoll, warum sie unangefochtener Spitzenreiter in der 2. Regionalliga Süd sind. Landsbergs Coach brachte gegen Ende des Spiels seine jungen Bankspieler, zumal das Ergebnis nur noch zweitrangig war. Bad Aibling gewann in beeindruckender Manier und dürfte auf dem Weg zur Meisterschaft wohl kaum zu stoppen sein, während die Lechstädter sich jetzt auf die Gegner konzentrieren muss, die es künftig zu schlagen gilt.

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