Locker zum 6:3-Sieg

HCL-Formkurve zeigt nach oben

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„In die richtige Richtung“ gehen die Riverkings mit ihrer Erfolgsserie laut Kapitän Markus Haschka (Mitte) – wie zuletzt auch beim ungefährdeten 6:3-Sieg gegen Fürstenfeldbruck zu sehen war.

Landsberg – Der Trend beim HC Landsberg zeigt nach oben. „Das war eine deutliche Verbesserung, es geht bei uns in die richtige Richtung“, freute sich Riverkings-Kapitän Markus Haschka nach dem 6:3-Erfolg gegen Fürstenfeldbruck.

In der Tat gelang es nicht nur, den fast schon obligatorischen Rückstand zu vermeiden. Stattdessen stellten zwei Wiedergenesene Routiniers die Weichen binnen 57 Sekunden auf Sieg. Dem 1:0 durch Klemm (5.), der zuletzt mit Knöchelproblemen ausgefallen war, ließ Markus Rohde (Fingerbruch) gleich noch den zweiten Treffer folgen. Als kurz vor der ersten Pause Dominic Kerber das Kunststück fertig brachte, von hinter dem Tor zum 3:0 einzuschießen, schien nur noch die Höhe des Erfolges fraglich.

HCL siegt 6:3 gegen Fürstenfeldbruck

„Da haben wir uns dann wieder ein bisschen in unsere Komfortzone begeben und gedacht, das reicht“, so Haschka. Das sollte sich kurzzeitig rächen. Die Gäste, die zu keinem Zeitpunkt aufsteckten, legten zu Beginn des zweiten Abschnitts einen deutlich höheren Gang ein und kamen auch zu einigen Gelegenheiten. Das 3:1 erzielten die Brucker dann aber mit etwas Glück: Der tip-in, den Dichtl in Überzahl mit dem Rücken zum Tor versuchte, ging von Haschkas Schlittschuh ins Tor.

Die kurze Schwächephase hakte man dann aber schnell ab. „Das gehört eben auch zu unserem Lernprozess dazu“, so Haschka. Jan Lukats war es letztlich, der wieder für klare Verhältnisse sorgte. Eine zweiminütige doppelte Unterzahl überstanden die Fürstenfeldbrucker zwar noch, dann aber bediente Dominic Kerber aus der Ecke heraus den Landsberger Lizenzspieler, der mit etwas Glück direkt zum 4:1 verwandelte. Damit war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn im Schlussdrittel noch munteres Torschießen auf beiden Seiten angesagt war. Klemm (51.) und Ville Dollhofer (53.) trafen für den HCL, Mönch schnürte für die Gäste, die alle Tore in Überzahl erzielten, noch einen Doppelpack (52./54.), der aber keine Bedeutung mehr hatte.

Den Sieg brachten die Riverkings dann souverän nach Hause, obwohl es kuriose Schiedsrichterentscheidungen zu sehen gab (Icing in Unterzahl) und auch diesmal die Personaldecke wieder dünn war. Zeck und Wedl (erkrankt) fehlten genauso wie Hess und Nickel (Urlaub), Geuß (beruflich abwesend) und Mascall (verletzt). Die meisten der Genannten sollten in der nächsten Partie wieder zur Verfügung stehen, Mascall könnte aber länger ausfallen - er hat sich im Training eine Innenbandverletzung zugezogen.

Keine leichten Gegner

Gegen Burgau sollte am kommenden Freitag (20 Uhr) aber auch ohne den Briten eigentlich nichts anbrennen. Die Schwaben belegen derzeit mit 1:9 Punkten den vorletzten Rang und hatten in der Vorsaison gegen die Riverkings in beiden Spielen nichts zu bestellen. Markus Haschka warnt dennoch vor Überheblichkeit. „Ich bleibe dabei, es gibt für uns in dieser Saison keine leichten Gegner. Wir müssen in jedem Spiel konzentriert arbeiten, sonst geht das schnell schief.“ In den letzten Spielen funktionierte das jedenfalls ganz gut, woran auch die zahlreichen Nachwuchsspieler ihren Anteil haben. „Wir können mit ihnen bis jetzt zufrieden sein“, so der Kapitän. „Sie geben weiterhin so Gas, wie wir das von ihnen erwarten. So langsam fügt sich das bei uns alles richtig zusammen.“ Christoph Kruse

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