Bis zu Slaviceks 4:6 ins leere Tor:

HCL taumelt durch chaotische Schlussphase

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Im Schlussdrittel war der einstige Drei-Tore-Vorsprung fast dahingeschmolzen, ehe Bobby ­Slavicek (schwarzes Trikot) die Riverkings mit seinem Empty-Net-Goal erlöste.

Landsberg – Englische Wochen sind im Eishockey Gang und Gäbe. Schon fast unüblich dagegen, musste der HC Landsberg letztes Wochenende nur einmal ran: Bei den Erding Gladiators gewannen die Landsberger am vergangenen Sonntag mit 4:6.

Wie die Lechtädter sind auch die Gladiators vom Verletzungspech arg gebeutelt; sie verpflichteten unter der Woche kurzerhand Verteidiger Mathias Jeske und Stürmer Lukas Krämmer. vom EV Moosburg. Für spielerische Lichtblicke sorgten die beiden aber anfangs noch nicht. Im ersten Drittel fielen beide Mannschaften eher mit Strafzeiten auf, unter anderem Neuzugang Kämmerer. Als kurz vor der ersten Pause die Scheibe erstmals im Tor der Riverkings lag, gab der Schiedsrichter den Treffer nicht – er hatte ein Foul des neuen Gladiatoren an HCL-Torwart Christoph Schedlbauer gesehen.

Das erste legale Tor erzielte Marcel Juhasz nach 22 Spielminuten für die Landsberger. Und nur zwei Minuten legten seine Kameraden das 0:2 nach – Sven Gäbelein nach Vorlage von ­Robin Maag und Mika Reuter. Das vermeintliche Polster ging aber schnell wieder verloren. Denn nur zwei Minuten später schaffte es auch Erding mit seinem ersten Tor auf den Spielberichtsbogen.

Danach hatten die Riverkings aber eine hervorragende Ausgangsposition, um schon früh eine Vorentscheidung herbei zuführen. In der 27. Minute sprachen die Unparteiischen eine „Fünf plus Spieldauerstrafe“ gegen den Erdinger Timo ­Borrmann aus. Aber daraus konnten die Jungs von Trainer Randy Neal kein Kapital schlagen. Vielmehr ging der Schuss sogar nach hinten los: Als die fünf Minuten fast verstrichen waren, glich Marco Deubler in Unterzahl aus (32.).

Kerbers Vorentscheidung

Von dem kurzen Schock ließen sich die Riverkings aber nicht aus der Bahn werfen. Zwischen der 33. und 37. Spielminute zogen die Blau-Weißen durch Treffer von Elias Maier und zweimal Markus Kerber auf 2:5 davon. Und dabei revanchierten sich die Landsberger auch für den Ausgleich – denn seinen zweiten Treffer erzielte Kerber, als der HC Landsberg in numerischer Unterzahl spielte.

Zu Beginn des letzten Drittels läutete Erding gleich seine Schluss-Offensive ein. Erst kamen die Gladiators (41.) auf 3:5 ran. Als dann in der 47. Minute noch das 4:5 fiel, witterte Erding seine Chance. Die Partie legte nun nochmal an Intensität zu und beide Mannschaften sammelten viele Strafzeiten. Erding versuchte in den Schlussminuten alles und ersetzte den Torwart durch einen weiteren Feldspieler. Mit einem Schuss ins leere Erdinger Tor besiegelte Bobby Slavicek (60.) den 4:6-Auswärtssieg.

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