Der nächste Neuzugang

Patrik Rypar stürmt in der Oberliga für die Riverkings

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HCL-Präsident Frank Kurz (Mitte) und Teammanager Michael Oswald überreichen Neuzugang Patrik Rypar das Trikot mit der Nummer 24.

Landsberg – Einen Neuzugang im Sturm können die Verantwortlichen des HC Landsberg vermelden: Vizepräsident Gerhard Petrussek und Teammanager Michael Oswald freuen sich mit den Riverkings, dass Patrik Rypar (Foto) vom Höchstadter EC an den Lech wechselt.

Der 23-jährige Stürmer kann trotz seines jungen Alters auf einige Erfahrung zurückblicken. In seiner Vita stehen bereits 50 DEL2-Spiele sowie auch 90 Partien in der Oberliga. In der Spielzeit 2018/19 lief er außerdem für Schweinfurt in der Bayernliga auf und punktete 70 Mal in einer Spielzeit – überragend für einen 20-jährigen Stürmer.

Der gebürtige Fürther mit deutschem und tschechischem Pass erlernte beim EHC Nürnberg das Eishockeyspielen, ging aber im Nachwuchsbereich auch zwei Jahre in Tschechien aufs Eis. In Bayreuth sammelte er mit 18 Jahren DEL2-Erfahrung und zeigte anschließend in Weiden, Halle und Höchstadt sein Können in der Oberliga. In Landsberg wird Rypar eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Landsberg-Dießen absolvieren und gleichzeitig für den HCL mit der Nummer 24 auflaufen.

Für HCL-Präsident Frank Kurz passt der Neuzugang super zur Vereinsphilosophie: „Wir wollen Spieler, die talentiert und sportlich ehrgeizig sind, und trotzdem nicht die eigene berufliche Zukunft aus dem Auge verlieren. Patrik erfüllt genau diese Voraussetzungen. Er will sich eine Zukunft mit Eishockey und einer Berufsausbildung aufbauen. „Er passt sportlich – und das ist natürlich das wichtigste – sehr gut zu uns und seine Entscheidung für eine Ausbildung zeugt auch davon, dass er ein bodenständiger Spieler ist, der mit beiden Beinen im Leben steht“, betont Kurz. Ein Grund für Rypars Zusage beim HCL, sei auch die Lehrstelle bei der Bank gewesen.

Auf Kaufbeurer Eis

Unterdessen sind alle Nachwuchsmannschaften der Riverkings in die Eiszeit 2020/21 gestartet. Nachdem in diesem Jahr aufgrund von technischen Überprüfungen in der Halle die Eiszeit in Landsberg erst am 6. September starten kann, gehen die Teams bis dahin in Kaufbeuren aufs Eis. Der hauptamtliche Nachwuchskoordinator und Trainer Marcel Juhasz zeigte sich begeistert vom Trainingsbeginn: „Für unsere Spieler und auch für unser Trainerteam ist es super, endlich wieder auf dem Eis zu stehen. Wir sind bereits mit einer guten Intensität ins Training gestartet und wollen in den nächsten Wochen die läuferischen, stocktechnischen und spielerischen Grundlagen für eine erfolgreiche Spielzeit legen.“

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