Erfolgreicher Start nach der Winterpause

TSV Landsberg gelingt 2:0-Heimsieg gegen SV Cosmos Aystetten

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Der TSV Landsberg setzte sich gegen Aystetten mit 2:0 durch.
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Der TSV Landsberg setzte sich gegen Aystetten mit 2:0 durch.
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Der TSV Landsberg setzte sich gegen Aystetten mit 2:0 durch.

Landsberg – Mit einem Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten SC Cosmos Aystetten endete am Samstagnachmittag die „überlange“ Winterpause des TSV Landsberg. Für die TSV-Fußballer ging es vor allem darum, schnell in den Rhythmus zurück zu finden und den Anschluss an die übrigen Spitzenteams der Landesliga wieder herzustellen. Aber dass dieses Vorhaben nicht einfach ist, mussten am Samstag die 270 Zuschauer im 3C-Sportpark in Landsberg zur Kenntnis nehmen.

Der TSV begann das Spiel sehr engagiert, druckvoll und mit hoher Laufbereitschaft. Doch es zeigte sich bereits in den Anfangsminuten, dass die im unteren Tabellendrittel rangierenden Mannschaften mit allen Mitteln versuchen würden, die Abstiegsränge zu verlassen. Von Spielbeginn an bis zum Abpfiff gingen die Spieler aus Aystetten mit teils hartem körperlichem Einsatz bis hin zu unfairen Mitteln in die Zweikämpfe. Landsbergs Torhüter Frank Schmitt erfuhr dies bereits schmerzhaft in der 6. Minute, als er im Fünfmeterraum in der Luft heftig attackiert wurde und unsanft auf dem Boden aufschlug. Bereits in dieser Situation hätte der Schiedsrichter schon früh für eine klare Linie bezüglich der Sportlichkeit sorgen können. In der Folge häuften sich daher größere und kleinere Fouls auf beiden Seiten, denn auch die Spieler des TSV scheuten keinen Zweikampf und setzten sich zur Wehr.

Das zum Teil sehr hektische und körperbetonte Spiel führte dazu, dass kein ästhetisches Kombinationsspiel zustande kam. Vielmehr dominierten beide Abwehrreihen das intensive Spiel und versuchten, mit langen Bällen nach vorne ihre Stürmer zu unterstützen. Trotzdem zeigten die Landsberger die deutlich überlegene Spielanlage, denn bei einigen über die schnellen Flügel vorgetragenen Angriffen brannte es lichterloh vor dem Aystettener Tor. Insbesondere TSV-Spielertrainer Muriz Salemovic konnte sich mehrfach auf der rechten Außenseite erfolgreich bis in den Strafraum durchsetzen. Aber die flach nach innen gespielten Pässe fanden dort keine Abnehmer, oder die TSV-Stürmer scheiterten an dem sehr gut agierenden gegnerischen Torhüter Valentin Coca.

In der 24. Minute war Torhüter Coca jedoch machtlos. Zunächst konnte er einen strammen Schuss des TSV von der Strafraumgrenze aus noch erfolgreich zur Ecke abwehren. Aber den dann von links in den Fünfmeterraum gespielten Eckball konnte Julian Birkner, der es als TSV-Rückkehrer direkt in die Startelf schaffte, mit dem Kopf zur verdienten Führung verwandeln.

Trotz der Führung blieb das Spiel fahrig und verkrampft. Zwar erspielte sich der TSV noch einige erfolgversprechende Möglichkeiten, scheiterte dann aber an eigener Unkonzentriertheit, am ungenau gespielten letzten Pass oder am gegnerischen Torhüter. An der TSV-Abwehr um den überragend gut spielenden Landsberger Kapitän David Anzenhofer, scheiterten die Angriffsspieler von Aystetten ein ums andere mal. Und so erfolgte nach weiterhin hektischem Spielverlauf pünktlich der Halbzeitpfiff.

Der TSV Landsberg zeigte bereits in den letzten Heimspielen vor der Winterpause eine schläfrige Anfälligkeit nach der Halbzeitpause. Daher war es auch wenig überraschend, dass Aystetten mit Anpfiff des zweiten Durchgangs energisch Richtung TSV-Tor stürmte. Beinahe wären diese Angriffe erfolgreich gewesen. In der 49. Minute wurde Julian Birkner an der Strafraumgrenze angeschossen, der Schiedsrichter entschied wegen Handspiel auf Freistoß für Aystetten und zeigte Birkner die gelbe Karte. Den fälligen Freistoß knallte Aystetten dann mit Wucht rechts oben gegen die Latte, TSV-Torhüter Schmitt war chancenlos.

Nach den Anfangsminuten wog das Spiel wie zuvor hin und her. Und auch die vielen Unterbrechungen durch Fouls stellten sich wieder ein. In der 71. Minute riss der Geduldsfaden des Schiris, er zeigte Benjamin Sarak für ein überhartes Einsteigen die Gelbe Karte. Die Landsberger kamen in der Folge zu einigen Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen, scheiterten aber am teilweise überragend reagierenden Torhüter Coca oder am eigenen unkonzentrierten Abschluss.

In der 72.Minute wechselte der TSV doppelt. Jonas Meichelböck kam für Martin Hennebach ins Spiel, und Kevin Gutia ersetzte den ausgepumpt wirkenden Spielertrainer Muriz Salemovic. Zunächst war dieser Wechsel ohne positive Wirkung, Aystetten versuchte weiterhin Druck aufzubauen. Die Gästemannschaft war allerdings auch offen für Konter, und der TSV versuchte es immer wieder mit schnellen Gegenstößen. In der Folge wechselten beide Mannschaften: Beim TSV ersetzte Michael Neuhaus den müde gewordenen Andreas Fülla.

Die 90. Minute der regulären Spielzeit brachte dann die endgültige Entscheidung zugunsten des TSV: Bei einem wiederum schnell vorgetragenen Konter legte Gutia kurz vor dem Strafraum den Ball nach rechts in den Lauf von Bonfert, der sich zunächst vom Gegenspieler absetzen konnte, dann Torwart Coca umspielte und aus spitzem Winkel zum 2:0-Endstand ins leere Tor traf. Das war´s, in der kurzen Nachspielzeit gab´s keine Veränderungen mehr.

Der TSV Landsberg startete mit einem mehr als verdienten Sieg in die „Meisterschafts-Endrunde“. Am kommenden Samstag ist der TSV in Memmingen zu Gast. Konkurrent Türkspor Augsburg, der den TSV Landsberg am letzten Wochenende aufgrund der Spielabsage in Ichenhausen an der Tabellenspitze mit einem Punkt Vorsprung überholte, wird am 30. März in Landsberg zum Spitzenspiel erwartet.

Wolfgang Klinker

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