Vierte Niederlage in Folge lässt Riverkings um die Playoffs zittern

HC Landsberg holt wieder keine Punkte

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Auch die bunten Faschingstrikots brachten dem HCL keine Punkte ein.
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Auch die bunten Faschingstrikots brachten dem HCL keine Punkte ein.
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Auch die bunten Faschingstrikots brachten dem HCL keine Punkte ein.

Landsberg – Die Riverkings holen am vergangenen Wochenende in der Verzahnungsrunde der Bayernliga und Oberliga keine Punkte. Am Freitag unterliegt man beim TSV Erding vor 682 Zuschauern mit 2:5. Und am Sonntag gibt es gegen den Oberligisten Höchstadt eine 2:3 Heimpleite. Nach nunmehr fünf Niederlagen in Folge ist der HCL auf den 7. Rang der Tabelle abgerutscht und muss um die direkte Teilnahme an den Playoffs bangen.

Auch die bunten Faschingstrikots brachten dem HCL keine Punkte ein.
In den ersten 25 Minuten lief für den HC Landsberg am Freitag eigentlich alles nach Plan. Die Erdinger Gladiators waren zwar spielfreudiger und drückten aufs Tempo, aber die Gäste verteidigten geschickt und lauerten auf Fehler. Einen solchen nutzte Tobias Wedl nach fünf Minuten zum 1:0 für den HCL. Damit ging es in die erste Pause.
Auch im zweiten Drittel rannten die Hausherren an, aber Adriano Carciola war nach einem Bully zur Stelle und erzielte das 2:0 (25.). Danach hatten die Riverkings Oberwasser und bestürmten das Tor der Gladiators, doch sie scheiterten an den Nerven und dem wieder genesenen TSV-Goalie Christoph Schedlbauer. Der ehemalige Landsberger sorgte mit einigen fantastischen Paraden dafür, dass die Hausherren überhaupt noch im Spiel blieben. Es kam, wie es kommen musste: Zimmermann (36.) in Überzahl und Lachner (40.) erzielten den überraschenden Ausgleich und mit 2:2 ging es ins finale Drittel.
Die letzten 20 Minuten gehörten dann nur den Gladiators. Die Riverkings verloren völlig den Faden und luden Erding förmlich zu Treffern ein. Krzizok (48.), Michl (51.) und Babic (58.) ließen sich nicht lange bitten und drehten die Partie auf 5:2. Lange Gesichter bei den HCL-Cracks: Mal wieder eine Führung verspielt, mal wieder viele Chancen liegen gelassen, mal wieder keine Punkte. Die unerfreuliche Ausnahme wird langsam zur bitteren Regel.
Unsicher gegen Hochstädt
Am Sonntag kamen die Alligators aus Höchstadt und 700 Zuschauer in den „Hungerbachdome“. Zwar präsentierten sich die Riverkings in fröhlichen und farbenfrohen Faschingstrikots, das Spiel selbst nahm aber eher einen traurigen Verlauf. Wie schon in Erding war Michael Fischer wieder mit von der Partie, das Tor hütete David Blaschta.
Dennis Sturm vergab kurz nach dem Auftakt die große Chance, um die Hausherren in Führung zu bringen. Postwendend machte es Kostourek besser und traf zum 1:0 für die Gäste (4.). Eine bleierne Stimmung legte sich über das Geschehen. Die Fans verstummten und verweigerten die Unterstützung, während die Spieler kein Mittel fanden, um den Oberligisten in Bedrängnis zu bringen. Eine der wenigen Möglichkeiten ließ Mika Reuter liegen. Keeper Blaschta verhinderte einen höheren Rückstand.
Die U7 des HC Landsberg sorgte in der ersten Pause endlich für Heiterkeit und Stimmung auf den Rängen. In einem Show-Match sausten die Knirpse über das Eis und spielten sich in die Herzen des Publikums. Doch die gute Laune der Zuschauer hielt nicht lange an, denn den quietschbunten Cracks der Riverkings war die Verunsicherung weiterhin anzumerken und das zweite Drittel brachte nur wenig Besserung.
Die Heimmannschaft kam nun zwar gelegentlich zu Chancen, aber entweder war der starke Gäste-Keeper Benjamin Dirksen zur Stelle, oder aber der Pfosten stand im Weg, wie bei einer großen Chance für Markus Kerber (25.). Innerhalb von drei Minuten demonstrierte Höchstadt wenig später, wie man ein Powerplay aufziehen und in Tore ummünzen kann. Seewald (29.) und Aab (32.) vollendeten eiskalt und stellten auf 3:0 für die Alligatoren. Adriano Carciola war es, der die Hoffnung durch eine Einzelleistung am Leben hielt und zum 1:3 traf (33.). Der Weckruf zur richtigen Zeit?
Jedenfalls waren die Fans im letzten Drittel voll da und feuerten die Riverkings lautstark an. Und die boten nun die beste Leistung des gesamten Spiels und belagerten das Tor der Gäste. Einmal mehr stand Benjamin Dirksen im Mittelpunkt und hatte buchstäblich alle Hände voll zu tun. Er behielt aber sogar die Nerven, als Carciola und Sven Gäbelein alleine mit der Scheibe auf ihn zu liefen (53.) und verhinderte den Anschlusstreffer spektakulär.
Das Aufbäumen der Hausherren kam zu spät. Zwar traf Michael Fischer noch zum 2:3 (58.), doch Höchstadt überstand die letzten Minuten mit Glück und Können. Die Enttäuschung stand Zuschauern und Spielern gleichermaßen ins Gesicht geschrieben. Zehn magere Punkte stehen nun nach elf Spieltagen in der Verzahnungsrunde zu Buche. Der 7. Rang würde direkt in die Pre-Playoffs führen, wo man sich mit den besten beiden Mannschaften der Abstiegsrunde messen müsste.
Schicksal selbst in der Hand
Schon am Freitag ist beim EHF Passau (20.00 Uhr) eine deutliche Leistungssteigerung nötig, wenn man die vorhandene Chance auf die Playoffs noch wahren möchte. Am vorletzten Spieltag kommt am Sonntag um 17.00 Uhr der EHC Klostersee zu den Riverkings. Noch haben die Riverkings ihr Schicksal selbst in der Hand. Dietrich Limper

Rubriklistenbild: © Simon

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