Verhängnisvolle Knackpunkte

TSV Landsberg mit Remis gegen Dachau und Klatsche in Rain

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Trotz über weite Strecken aufmerksam verteidigt, überwog am Ende die Unaufmerksamkeit der Landsberger. Am Ende glich Dachau aus, zum Entstand hieß es 1:1.
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Trotz über weite Strecken aufmerksam verteidigt, überwog am Ende die Unaufmerksamkeit der Landsberger. Am Ende glich Dachau aus, zum Entstand hieß es 1:1.
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Trotz über weite Strecken aufmerksam verteidigt, überwog am Ende die Unaufmerksamkeit der Landsberger. Am Ende glich Dachau aus, zum Entstand hieß es 1:1.
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Trotz über weite Strecken aufmerksam verteidigt, überwog am Ende die Unaufmerksamkeit der Landsberger. Am Ende glich Dachau aus, zum Entstand hieß es 1:1.

Landsberg – Zwei Spiele, ein Punkt. Die Bilanz des Landsberger TSV-Fußballer in der vergangenen Woche fällt zu mager aus, um einen weiteren Schritt aus den abstiegsbedrohten Gefilden der Tabelle hinaus zu vermelden. Allerdings ging es auch gegen zwei echte Bayernliga-Schwergewichte: Setzte es beim TSV Rain eine 5:1-Watschn, musste das Team von Trainer Kandziora gegen Dachau erst spät den Ausgleich schlucken. Am gestrigen Dienstag (nach KREISBOTEN-Redaktionsschluss) stieg im 3C-Sportpark das wichtige Kellerduell mit dem SV Kirchanschöring.

Trüge Coach Kandziora sein Haupthaar etwas üppiger, er hätte es sich in den vergangenen Tagen wohl häufiger ge­rauft. Gleich mehrfach bestrafte sich seine Elf durch kurzzeitige Aussetzer oder Ungenauigkeiten selbst, um sich um die Früchte ihrer Arbeit zu bringen. 

Beispiel Samstag, Heimspiel gegen Dachau: Trotz vielfach notgedrungen umgestellter Hintermannschaft – Lebensversicherung Torwart Philipp Beigl hatte im Spiel zuvor in Rain Rot gesehen, Verteidiger Jonas Meichelböck sich eine Verletzung zugezogen – verteidigte der gastgebende TSV über weite Strecken aufmerksam. Auch offensiv waren es die Hausherren vom Lech, die die aussichtsreicheren Aktionen für sich beanspruchen konnten. In der 70. Minute schien es trotz zuvor schlampig vergebener Chancen noch, als werde dieser Aufwand belohnt: Einen flott vorgetragenen Angriff über mehrere Stationen ver­edelte Andreas Fülla mit seinem dritten Treffer im dritten aufeinanderfolgenden Spiel. Fast unmittelbar darauf nahm der 29-jährige Winter-Rückkehrer erneut Fahrt auf, diesmal setzte er seinen Abschluss aber nur an die Latte – die im Nachhinein vielleicht verpasste Vorentscheidung (73.). „Klar, wenn da das 2:0 fällt, ist die Sache durch“, bedauert Kandziora. Denn Dachau, das den recht blassen Ex-Landsberger Qendrim Beqiri nach der Pause ausgewechselte, wusste das Hallo-Wach vor 300 Zuschauern einzuordnen. Die Gäste bliesen zur Schlussoffensive und nutzten eine der ganz raren Unaufmerksamkeiten der Hausherren. Torjäger und Schreckgespenst Christian Doll, der gegen Landsberg in der vergangenen Saison schon drei Mal getroffen hatte, entschwebte seinen Bewachern und überwand Beigl-Vertreter Leon Veliu (82.). Ein kurzer aber folgenreicher Spuk – Endstand 1:1. 

Beigl sieht Rot 

Dass Philipp Beigl – in der bisherigen Saison häufig Garant dafür, dass der TSV noch beste Karten im Kampf um den Klassenerhalt hält – zuschauen musste, hatte er selbst sich am Mittwoch zuvor eingebrockt. Als in der 21. Minute ein Angriff Rains auf sein Tor zurollte, legte Landsbergs Schlussmann den Vorwärtsgang ein, verschätzte sich bei seiner Abwehraktion aber folgenreich. Außerhalb des Sechzehners behalf er sich mit der Hand und kassierte glatt Rot. „Berechtigt“, weiß auch Kandziora. 

Sein Team, das die Partie mit einer Großchance durch Martin Hennebach noch vielversprechend begonnen hatte, hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Spitzenteam Rain fand im Lech-Duell mächtig Spaß am Toreschießen. Auch wenn der ins kalte Wasser geworfene Veliu sich mehrfach auszeichnete, fiel die Watschn, zu der die Gastgeber ausholten, mit fünf Treffern schallend aus. Allein Julian Brandt – Namensvetter des Leverkusener Nationalspielers – schenkte der Kandziora-Truppe zwischen der 33. und 50. Minute dreifach ein. „Auch wenn es menschlich ist: Da kam kein Aufbäumen mehr von uns, das gefällt mir nicht“, moniert der Coach. 

Immerhin das letzte Tor des Tages war aber den Landsbergern vorbehalten und es war eines der sehenswerten Sorte. Fülla nahm aus knapp 40 Metern Maß und sorgte schlitzohrig dafür, dass zumindest Rain-Keeper Christoph Hartmann mit keinem allzu breiten Grinsen ins Bett gegangen sein dürfte. 

Nach dem Abstiegs-Kräftemessen am gestrigen Dienstag zuhause gegen kriselnde – weil winterpause-übergreifend seit zwölf Spielen sieglose – Kirchanschöringer, steht schon am kommenden Samstag ein echtes Wiedersehen an: Dann laufen Landsbergs Bayernliga-Kicker auswärts (15 Uhr) beim ASV Neumarkt auf, dem man erst vor zwei Wochen gegenüber gestanden war. Im mehrfach neu-terminierten Nachholspiel hatten die Oberpfälzer mit 3:2 die Oberhand behalten.

Rasso Schorer

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