Warten auf den Dreier

Erst Schlappe, dann Remis – TSV Landsberg ist weiter unter Zugzwang

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Auf Biegen und Brechen im Abstiegsgipfel: Der TSV Landsberg (weiß) kassierte am Mittwoch eine schmerzliche 0:3-Heimschlappe.

Landsberg – Wo bleibt der heiß ersehnte nächste Dreier? Seit vier Spielen ist der TSV Landsberg nunmehr sieglos, holte in dieser Zeit nur zwei Punkte. Letzten Mittwoch hagelte es zuhause ein niederschmetterndes 0:3 im Abstiegsgipfel gegen Kirchanschöring, auch ein 0:0 in Neumarkt am Samstag war nicht der erhoffte große Wurf. Während die noch ausstehenden Gelegenheiten, Zähler für den Klassenerhalt zu sammeln, immer weniger werden, sorgt die Konkurrenz für Überraschungen und setzt den TSV damit gehörig unter Druck. Am morgigen Mittwoch steigt in Wolfratshausen das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten, am Samstag kommt Schwabmünchen zum Derby.

Am Ende schien doch noch alles gut zu werden: Die Partie in Neumarkt neigte sich bereits der Schlussphase zu, da hatte Adrian Zuka den Landsberger Sieg auf dem Fuß. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld fand ein gut getimtes Zuspiel die Schnittstelle der Gastgeber und der TSV-Winterneuzugang machte sich auf den Weg, allein vor Torwart Kevin Schmidt aufzutauchen. „Eine riesen Möglichkeit, den muss er machen“, hadert Landsbergs Coach Guido Kandziora mit der Treffsicherheit seines Stürmers. Denn Zuka machte ihn nicht.

Kirchanschöring serviert Landsberg ab

Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter
Der Klassenerhalt wackelt: Im Heimspiel gegen Kirchanschöring kassierten die Landsberger Kicker eine 0:3-Niederlage.  © Marco Walter

Seit der 55. Minute, in der sich Neumarkts Alexander Lang mit Gelb-Rot verabschiedet hatte, spielte der TSV in Überzahl, zog daraus aber zu wenig Vorteil. Es war der letzte, der finale Pass, der fehlte. Wieder einmal. Landsberg bekam kaum Ideen, kaum Variabilität in seinen Ballbesitz, Neumarkt verlegte sich vor eigener Kulisse auf lange Bälle. Und das nicht erst nach der Hinausstellung seines Abwehrmanns. „Wir hätten schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen, doch die Genau­ig­keit hat gefehlt“, bedauert Kandziora, der immerhin wieder Stamm-Kepper Philipp Beigl nach abgesessener Rot-Sperre aufbieten konnte.

Zu allem Überfluss punktete auch noch die die direkte Konkurrenz: Traunstein sandte mit einem 1:0 beim Tabellendritten Pullach mehr als nur ein kleines Lebenszeichen, Ismaning siegte mit 2:1 in Dachau. Im wichtigen Kellerkind-Vergleich zwischen Hankofen-Hailing und Wolfratshausen bewies ersteres mit 2:1 Nervenstärke.

Eine Qualität, die den Landsbergern auch am Mittwoch zuvor schmerzlich abging. Gegen die ebenfalls in höchsten Abstiegsnöten schwebenden Kirchanschöringer erwischte der TSV im 3C-Sportpark einen rabenschwarzen Tag, unterlag mit 0:3. Yasin Gürcan (29.), Michael Opara (52.) und Maximilian Streibl (85.) verdarben den 246 Zuschauern den Fußball-Abend.

Nicht nur die Art und Weise, wie die Punkte zuletzt liegen gelassen wurden, sondern auch die Auswirkungen in der Tabelle schmerzen: Vier Zähler Rückstand beträgt der Rückstand auf Hankofen-Hailing, das auf dem letzten Rang jenseits der Abstiegs-Relegation steht und ein Spiel weniger als der TSV bestritten hat. Auch das Seil, auf dem die Lech-Kicker über dem drohenden Abgrund des direkten Abstiegs balancieren, erweist sich als ein dünnes: Der vorletzte Platz ist nur noch einen Punkt entfernt und die dort lauernden Traunsteiner haben noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Besonders bitter: Da die 0:3-Schlappe gegen Kirchanschöring den 1:0-Sieg im Hinspiel mehr als aufwiegt, gibt Landsberg auch den am Ende womöglich entscheidenden direkten Vergleich an die Rupertiwinkler ab.

Insofern ist nun höchste Eisen­bahn geboten, wollen die Landsberger der dritten Relegation in Serie – oder Schlimmerem – entgehen. Am heutigen Mittwoch (18 Uhr) wartet die nächste richtungsweisende Partie, das Kandziora-Team ist in Wolfratshausen gefordert. Letztmals siegreich war der TSV dort im März 2012, das jüngste Duell im Isar-Loisach-Stadion – damals ein Relegationsspiel – endete mit einer 5:0-Abreibung.

„Was früher war, interessiert mich nicht“, stellt der Trainer klar. „Wir brauchen dort unse­ren besten Tag, müssen mit voller Wucht auftreten“, umreißt er die Herangehensweise und hofft, dass sämtliche seiner Leistungsträger angesichts der Tragweite der Partie und im Sinne einer vernünftigen Vorbereitung rechtzeitig frei bekommen. Denn die Gastgeber seien heim- und kampfstark, schalteten schnell um. „Wolfratshausen ist sehr robust und schwierig zu bespielen.“ Mit 47 Treffern braucht sich die Oberland-Offensive wahrlich nicht zu verstecken, allen voran Marian Knecht knipst, wie es ihm beliebt. Mit 21 Kisten – zweitbester Wert der Liga – ist selbst die Torjägerkanone noch in Reichweite. Doch es gibt auch eine Kehrseite: 75 Mal schepperte es bereits im Wolfratshauser Kasten, nur Schlusslicht Kornburg ist diesbezüglich löchriger aufgestellt.

Mit einem Auswärts-Dreier im Rücken ließe sich sicher auch das Heim-Derby leichter angehen, am Sonntag gastiert der TSV Schwabmünchen im 3C-Sportpark (14 Uhr). Dass er selbst lange an der dortigen Seitenlinie wirkte, spielt für Kandziora keine große Rolle, sagt er. „Ich hatte dort eine erfolgreiche Zeit, teils besteht noch Kontakt.“ Doch diesen Umstand gelte es auszublenden. „Mittlerweile spielt dort ja auch eine ganz andere Mannschaft.“ Und zwar eine, die den Landsbergern durchaus als Vorbild dienen kann: Lange schienen sich auch die Schwaben dem Tabellenkeller-Sog nicht erwehren zu können, schafften es aber, ihre Leistung mehr und mehr zu stabilisieren und sich nachhaltig von den hinteren Rängen zu distanzieren. Am Sonntag gelang den Weiß-Schwarzen sogar ein 3:1-Heimsieg gegen Spitzenreiter Heimstetten.

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