TSV Landsberg kommt bei Kandziora-Debüt nicht über 2:2 hinaus

Zwei-Tore-Führung reicht gegen Augsburg nicht

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Trotz neuem Trainer: Im Bayernliga-Duell gegen Schwaben Augsburg reichte es für den TSV Landsberg nur zum Remis.

Landsberg – Über sechs Spiele – die abgebrochene Partie gegen Neumarkt noch ausgeklammert – zieht sich die sieglose Landsberger Serie in der Bayernliga nun hin. ­Daran hat auch der Antritt von Neu-Trainer Guido Kandziora, der am Samstag seine Premiere an der TSV-Seitenlinie gab, noch nichts geändert. Nach einer 2:0-Führung ließen sich seine Schützlinge zuhause gegen Schwaben Augsburg die Butter vom Brot nehmen, am Ende mussten sich die Lech-Kicker mit einem 2:2-Remis begnügen.

„Ein Sieg würde vieles einfacher machen“, hatte der neue starke Mann am TSV-Ruder vorab gehofft. Daraus wurde trotz einem vielversprechenden Start nichts. Rund eine Stunde lang herrschte vor 530 Zuschauern beste Laune im 3C-Sportpark. In der 64. Minute hatte ­Dominik Schön eine Ecke gefährlich vors Gäste-Tor getreten, wo ein kleines Getümmel entstand. ­Sebastian Bonfert schaltete am schnellsten und brachte den Ball zum 2:0 über die Torlinie. „Das war sicher verdient“, lobt Trainer Kandziora den Auftritt seines neuen Teams – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt.

Schon der Führungstreffer in der ersten Halbzeit war nach einer Standardsituation gefallen, auch hier war es Schön, der die punktgenaue Vorlage beigesteuert hatte. Seine Freistoßflanke war genau auf dem Kopf von Alexander Buschel gelandet, der an Augsburgs Torwart Robin Scheurer vorbei einnickte (24.). Nach ruhenden Bällen also durchaus erfolgreich, taten sich die zwar engagiert, aber oft auch zu ungenau agierenden Landsberger aus dem laufenden Spiel heraus deutlich schwerer. Zwar initiierte die Schaltzentrale den ein oder anderen Angriff über die Außenpositionen, doch beim finalen Pass war zu häufig Schluss. Immerhin: „Wir haben gut gegen den Ball verteidigt, waren richtig aggressiv“, erkennt Kandziora Fortschritte im Defensivverhalten seiner Truppe. Und wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte Schiedsrichter Florian Böhm einen Rempler von Kevin Gutia im Strafraum gegen Felix Mailänder als elfmeterwürdig erkannt (44.)? „Das war vielleicht ein kleiner Knackpunkt“, findet Kandziora, der aber relativiert: „Die Entscheidung muss man so akzeptieren, wir hatten genug andere Möglichkeiten, den Deckel drauf zu machen.“

So reichte die 2:0-Führung schlussendlich nicht, um den Dreier in trockene Tücher zu bringen. Schon nach dem Anschluss sei spürbar gewesen, dass das zwischendurch aufkommende Selbstvertrauen seines Teams wieder Schrammen abbekommen habe, erkennt der Coach. „Da hat es angefangen, im Kopf zu arbeiten.“ Maximilian Löw war es, der den Augsburger Anschluss besorgte. Nach 74 gespielten Minuten nutzte er einen Freistoß, um den Ball vom Landsberger Strafraum-Eck an der Mauer vorbei ins kurze Eck zu zirkeln.

Remis beim Trainer-Einstand

Trotz neuem Trainer: Im Bayernliga-Duell gegen Schwaben Augsburg reichte es für den TSV Landsberg nur zum Remis. © Walter
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Nur sieben Minuten später fiel dann das nächste Gegentor, als sich eine Ecke für Landsberg zum Bumerang entwickelt. Augsburgs hoher und weiter Befreiungsschlag landete auf Höhe des Mittelkreises, wo Daniel Siegwart im Luftduell unterlag. Dann ging es schnell, die Schwaben enteilten der aufgerückten TSV-Hintermannschaft, am Ende war es Michael Geldhauser, der Philipp Beigl im Tor der Hausherren überwand (81.). „Das hätte man besser verteidigen können“, bedauert Kandziora, der die Partie – am Ende blieb es trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten beim 2:2 – aber als „Schritt nach vorne“ bewertet.

Ein solcher soll auch am kommenden Wochenende gelingen, der TSV Kornburg lädt am Samstag (14 Uhr) zum Kellerduell. „Das wird ein ganz wichtiges Spiel“, weiß der Trainer, der davon ausgeht, personell aus dem Vollen schöpfen zu können. In den Mittelfranken schlummere „mehr Potenzial“, als der Tabellenstand vermuten lasse. Der Aufsteiger, mit dem sich die Landsberger zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel messen, hatte es zuletzt gegen Vilzing, Kirchanschöring, Rain und Heimstetten mit schlagkräftigeren Teams des Klassements zu tun und bekam bei vier Niederlagen satte 17 Gegentore eingeschenkt. Insgesamt 44 Mal klingelte es bisher im Kasten der Kornburger – das ist Negativrekord in der Bayernliga Süd. Und auch die 19 Erfolgserlebnisse, die das Team aus Nürnberg bisher zu bejubeln hatte, sollten nicht großartig erschrecken. Dennoch ist klar: „Ohne Tugenden wie Laufstärke, Disziplin und Willen geht es nicht“, so Kandziora.

Rasso Schorer

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