DJK in der Krise:

War’s das mit der Meisterschaft?

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Auf Biegen und Brechen unter dem Korb: Auch Landsbergs Eugene Hostetler (Mitte links) und Przymislav Migala (Mitte rechts) mühten sich redlich ab, konnten die 74:85-Niederlage gegen Gröbenzell aber nicht verhindern.

Landsberg – „Erneut Meister der 2. Regionalliga Süd werden!“ So lautete das Ziel der DJK Landsberg vor Saisonbeginn. Doch die Wiederholung des Titelgewinns ist am Samstag in weite Ferne gerückt. Mit 74:85 musste sich das Team von Trainer Roman Gese zuhause Slama Jama Gröbenzell geschlagen geben.

Nach dem lockeren Erfolg gegen Jahn Freising eine Woche zuvor, mit dem die Landsberger eine zwei Spiele währende Niederlagen-„Serie“ beendet hatten, sollte gegen das deutlich stärkere Team aus Gröbenzell die endgültige Rückkehr in die alte Erfolgsspur gelingen. Doch so sehr sich die Landsberger auch mühten, eine Wiederholung des Sieges in der Hinrunde blieb ihnen zum Leidwesen der zahlreichen Zuschauer beim DJK-Familientag verwehrt.

74:85-Heimpleite für Landsbergs Basketballer

Gründe für die Niederlage gab es einige. Da war die deutlich bessere Wurfquote der Gäste, die ihre Würfe auch dann versenkten, wenn der Landsberger Verteidiger dem Schützen fast schon auf den Füßen stand. Auf Seiten der Gastgeber ließ sich dagegen genau die umgekehrte Situation beobachten. Reihenweise landeten die Würfe von Xaver Egger, Christoph Peters oder Lukas Klocker – teils völlig freistehend – nur auf dem Ring.

Und auch Center Przemyslaw Migala blieb oft glücklos. Einzig Marco Geidosch, mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer für die Landsberger, bot eine starke Vorstellung in der Offensive, nahm sich aber durch fünf Fouls früh selbst aus dem Spiel. Schmerzlich vermissten die Gastgeber zudem ihren verletzten Kapitän Michael Teichner unter dem Korb. Vor allem beim Rebound hatten die Lechstädter gegen ihre meist größeren Gegenspieler oft das Nach­sehen.

Dennoch hielt das Team bis zum vierten Viertel tapfer dagegen. Nur drei Zähler lagen die Landsberger vor Beginn des letzten Spielabschnitts zurück. Doch dann zogen die Gröbenzeller endgültig davon und feierten am Ende einen durchaus verdienten 85:74-Erfolg. Gese wollte den Seinen ob der dritten Niederlage in den vergangenen vier Partien keinen Vor­wurf machen. „Jeder hat alles gegeben. Mehr war für uns heute einfach nicht drin“, bilanzierte er nach dem Spiel.

Sieg ist Pflicht

Mit sechs Punkten Rückstand auf Schwabing dürfte es für die Landsberger schwer werden, in den letzten Partien noch einmal in das Titelrennen einzugreifen. Ein Sieg am kommenden Samstag beim Tabellenvorletzten TSV Olching ist Pflicht, um die verbleibende Minimalchance zu wahren.

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