Punktloses Wochenende

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Kapitän Andreas Geisberger ging mit dem HCL am Wochenende leer aus. Am kommenden Wochenende will er wieder einen breiteren Kader anführen.

Landsberg – Nichts zu holen gab es am vergangenen Wochenende für den HC Landsberg. Nachdem man im Heimspiel dem Rivalen aus Memmingen unterlag, konnte man am Sonntag auch beim Tabellenführer Miesbach keine Punkte entführen. Nach nun vier Niederlagen in Folge gilt es für den HCL, am kommenden Wochenende in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Das deutliche 4:8, das am Freitagabend gegen den ECDC Memmingen auf der Anzeigetafel stand, spiegelte nicht den Spielverlauf wider, denn in den ersten 40 Minuten hatte der HC Landsberg mehr von der Partie. Hoch motiviert begann die stark dezimierte Truppe von Trainer Andreas Zeck, dem zahlreiche Schlüsselspieler fehlten. Vor 1535 Zuschauern erzielte Daniel Menge nach Vorarbeit der beiden Youngsters Mika Reuter und Timo Hauck den Führungstreffer (2.). In einer hochklassigen Partie wollte jedoch im ersten Abschnitt kein weiteres Tor fallen. Mit zwei Treffern binnen drei Minuten drehten die Gäste die Partie dann zunächst. In Überzahl gelang Sven Gäbelein (29.) der Ausgleich, ehe Marcel Juhasz den HCL wieder in Führung schoss (32.).

In der 40. Spielminute folgte die wohl spielentscheidende Szene. Thomas Fischer wurde für einen Kniecheck zum Duschen geschickt und nur wenige Sekunden später musste mit Tobias Wedl ein weiterer Spieler auf die Strafbank. Drei Sekunden vor der Pause nutzten die Indians die Überzahl zum Ausgleich. Und auch der letzte Abschnitt begann bitter aus der Sicht des HC Landsberg, denn noch in derselben Strafzeit legte Memmingen per Doppelschlag auf 3:5 vor. Nun musste der HCL das Risiko erhöhen und wurde bestraft – zwei Konter spielte der ECDC sauber zu Ende und baute entscheidend auf 3:7 aus. Trotz schwindender Kräfte und weiterer Ausfälle von Stefan und Markus Kerber, kämpften die Riverkings weiter. Der Lohn war der zweite Treffer von Sven Gäbelein, der jedoch Ergebniskosmetik blieb, denn in der 56. Minute trafen die Gäste zum 4:8-Endstand. „Wir haben heute bis kurz vor der zweiten Pause richtig gutes Eishockey gespielt, machen uns unsere harte Arbeit aber leider selbst wieder kaputt“, so ein enttäuschter Andreas Zeck.

HCL-Lazarett zu groß

Mit lediglich zwölf spielfähigen Feldspielern mussten die Riverkings schließlich am Sonntag beim Tabellenführer Miesbach antreten. Lange spielten die Lechstädter auf Augenhöhe mit, nach Treffern von Daniel Menge und Kapitän Andreas Geisberger war man kurz vor Ende des zweiten Drittels mit 3:2 noch absolut auf Schlagdistanz. Im letzten Drittel musste man dem dünnen Kader Tribut zollen und kam gegen die stärkste Defensive der Liga nicht über ein 5:2 hinaus. Trainer Andreas Zeck: „Wir haben heute alles versucht aber jedes mal, wenn wir getroffen haben, kam prompt die Antwort von Miesbach. Wir haben aber auch gesehen, dass wir so viele Ausfälle nicht einfach kompensieren können.“

Am kommenden Freitag, 18. November, findet das nächste Heimspiel der Riverkings statt. Ab 20 Uhr ist der ESC Geretsried zu Gast in Landsberg.

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