Riverkings weiter auf Tuchfühlung

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Mit den Siegen gegen Pegnitz und Germering halten die Riverkings (links Stürmer Daniel Menge) Kontakt zur Tabellenspitze der Bayernliga.

Landsberg – Dass man auch gegen vermeintliche Underdogs konzentriert zu Werke gehen sollte, das haben die Riverkings am Wochenende erfahren. Alles andere als deutlich fiel am Freitag der Sieg (3:2) gegen Pegnitz aus, dem ein lockerer 7:2-Erfolg in Germering folgt. Am kommenden Sonntag kann die Zeck-Truppe zeigen, was sie drauf hat – das Spitzenspiel gegen Dorfen steht an.

Die nach wie vor punktlosen Ice Dogs aus Pegnitz waren am Freitag beim HC Landsberg zu Gast. Dass die Partie dennoch kein Selbstläufer werden wird, ließen die bisher durchwegs knappen Niederlagen der Gäste vermuten. Die Riverkings wollten das Ihre dazu tun, um keine böse Überraschung zu erleben. Die Mannen von Trainer Andreas Zeck starteten engagiert in die ersten 20 Minuten und erspielten sich gute Torchancen im Minutentakt. Doch entweder war der Abschluss zu unpräzise oder der starke Torwart der Gäste, Maximilian Müller, war zu Stelle und entschärfte die Chancen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts das gleiche Bild. Die Riverkings machten Druck, konnten aber keinen Treffer erzielen. In der 23. Spielminute bewahrheitete sich dann eine alte Weisheit. „Wer die Tore vorne nicht macht, wird hinten bestraft“. Pegnitz nutzte das nachlässige Abwehrverhalten der Riverkings und erzielte das 0:1. Das Gegentor brachte die Landsberger kurzfristig aus dem Rhythmus. Selbst im leer stehenden Tor konnte die Scheibe zum diesem Zeitpunkt nicht versenkt werden. Immerhin: Robin Maag unterhielt die 627 Zuschauer dann noch mit einer Faustkampfeinlage, aus der er als klarer Sieger hervorging, aber der Ausgleichstreffer wollte bis zur Pause nicht mehr fallen.

Als dann nach dem zweiten Pausentee die Gäste durch einen Konter auch noch das 0:2 erzielten (43.), sahen bereits einige Zuschauer die Felle für den HC Landsberg davon schwimmen. Doch Mika Reuter schürte mit seinem Anschlusstreffer (45.) wieder die Hoffnung, dass am Ende etwas Zählbares für die Riverkings zu Buche stehen würde. Nur 39 Sekunden später war es dann Kapitän Andreas Geisberger höchstpersönlich, der den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Und fünf Minuten vor dem Ende erzielte Simon Beslic, in Überzahl, mit einem schönen Handgelenkschuss von der blauen Linie den Siegtreffer.

Pegnitz war nun körperlich sichtlich am Ende. Zwar versuchten die Ice Dogs selbst mit drei Mann in Unterzahl noch den Ausgleich zu erzielen, die Riverkings spielten allerdings die Uhr nach unten und konnten sich am Ende über einen harten Arbeitssieg freuen. So sah es auch Trainer Andreas Zeck nach der Partie: „Das war heute harte Arbeit. Ich kann meiner Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen, außer der mangelhaften Chancenverwertung. Positiv stimmt mich die Moral des Teams.“

Lockerer Sieg

Am Sonntag waren die Riverkings dann bei den ebenfalls noch punktelosen Wanderers Germering zu Gast. Anders als am Freitag taten sich die Lechstädter dort wesentlich leichter mit dem Tore schießen. So konnten sich im ersten Abschnitt bereits Markus und Stefan Kerber sowie Daniel Menge in die Torschützenliste eintragen. Auch im zweiten Drittel ließen die Riverkings nichts anbrennen und erzielten kontinuierlich die weiteren Treffer durch Martin Hoffmann, Mika Reuter und Cody Freeman zum 0:6-Pausenstand. Im letzten Abschnitt erhöhte zuerst noch Dennis Sturm in Unterzahl auf 0:7 für den HC Landsberg, bevor die Wanderers kurz vor Schluss noch durch zwei Treffer Ergebniskosmetik betreiben konnten. Die Riverkings bleiben mit diesem deutlichen 2:7 Auswärtssieg weiter in der Spitzengruppe der Bayernliga.

Am Freitag, 28. Oktober, erwartet der Tabellenzweite aus Landsberg dann die bisherige Nullnummer EC Pfaffenhofen. Erstes Bully ist um 20 Uhr. Am Sonntag, 30. Oktober, haben die Riverkings dann eine harte Auswärts-Nuss zu knacken. Ab 17 Uhr geht es gegen Tabellenführer ESC Dorfen.

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