Keine Chance gegen den Ligaprimus

Landsberg vs. Schwabing: Heimerer Schulen Baskets ziehen den Kürzeren

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In den ersten beiden Vierteln fielen die Körbe fast noch von alleine, in den letzten beiden kam dann Sand ins Getriebe der Landsberger Punktmaschinerie.

Landsberg – Als klare Außenseiter waren die Heimerer Schulen Baskets zum Ligaprimus in die Landeshauptstadt gefahren. Am Ende siegten die Schwabinger deutlich mit 86:62. In der ersten Hälfte lag aber fast so etwas wie eine Sensation in der Luft.

Beleg für eine mögliche Überraschung war vor allem die erste Halbzeit und das zweite Viertel. Die Münchener Hausherren nahmen das Spiel aber auch nicht auf die leichte Schulter, denn die Startformation war bestückt mit Spielern aus der Regionalliga 1. Die Schwabinger dürften, der Mannschaftsaufstellung nach zu urteilen, auch den knappen Overtime-Sieg im Hinspiel nicht vergessen haben. Der Landsberger Trainer Ryan Broker musste bei seiner Taktik lediglich auf Joan de Salas verzichten.

Die Gastgeber machten zwar von Beginn an starken Druck, aber die Landsberger Basketballer konnten mithalten und Paroli bieten. Immer wieder wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften, bis die Schwabinger sich absetzen konnten und mit einem 24:18 in die erste Viertelpause gingen.

Im zweiten Viertel hatten die jungen Münchener Probleme, die Verteidigung der Landsberger zu überwinden und zum Korberfolg zu kommen. Die Broker-Schützlinge gingen mehrfach in Führung, bis die Schwabinger eine Auszeit nahmen. Danach stabilisierten sich die Hausherren und stellten in einer hektischen Schlussphase der ersten Halbzeit den alten Vorsprung fast wieder her.

Nach der Pause konnten die Landsberger Fans auf keine Sensation mehr hoffen. Denn der 35:40-Rückstand wurde in der zweiten Hälfte der Partie nicht mehr kleiner.

Grund dafür war, dass die Heimerer Baskets nicht an den bisherigen Spielverlauf anknüpfen konnten. In beiden Vierteln zeigte die Mannschaft jeweils eine größere Schwächephase, in der man das Spiel an die Hausherren förmlich verschenkte. Am Ende gewannen die Münchener durch die zweite Hälfte zwar verdient mit 86:62, aber aufgrund des Geschehens in der ersten Hälfte fiel das Ergebnis deutlich zu hoch aus.

Nach der Partie hervorzuheben ist der 18-jährige Felix Böhm. Der Neuzugang kam erst im Januar aus Utting nach Landsberg, zeigte in seiner ersten Partie jedoch viel Mut und Können im Landsberger Trikot.

Die DJK-Basketballer müssen sich nun auf den kommenden Gegner, den TV Memmingen, fokussieren. Sollte die Mannschaft eine ähnlich ansprechende Leistungen wie im zweiten Viertel gegen Schwabing und in den letzten Wochen zeigen, sollte ein Sieg gegen die Allgäuer eine lösbare Aufgabe für die Männer von Trainer Ryan Broker sein. Das Spiel beginnt am Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum Landsberg.

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