Es geht in die nächste Runde

HC Landsberg sichert sich Platz in der Verzahnungsrunde 

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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.
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Die Riverkings haben die Vorrunde auf Platz 5 der Tabelle beendet. Gut gerüstet geht es jetzt in die Verzahnungsrunde.

Landsberg – Durch einen 5:4-Erfolg nach Verlängerung gegen den TSV Peißenberg hat der HC Landsberg die Verzahnungsrunde erreicht und schließt die Vorrunde auf dem 5. Tabellenplatz ab. Vor der stattlichen Kulisse von 1.385 Zuschauern im „Hungerbachdome“ boten die Riverkings über weite Strecken eine überzeugende Vorstellung.

Für die Eishackler aus Peißenberg ging es um alles. Für die Heimmannschaft hingegen galt es, eine Niederlage mit sieben Toren Unterschied zu vermeiden. Denn nur dadurch wäre der Einzug in die begehrte Zwischenrunde verhindert worden. Mit einem Auge schielten die Gäste allerdings auch zum TSV Erding, der mit einer Pleite gegen Waldkraiburg in der Abstiegsrunde gelandet wäre. Um es vorwegzunehmen: Erding ging früh in Führung und erhöhte diese kontinuierlich bis zum 6:1-Endstand. Der TSV Peißenberg bekam also keine Schützenhilfe aus der Ferne.

Auch vom HCL waren keine Geschenke zu erwarten und schon nach vier Minuten jagte Adriano Carciola die Scheibe, nach einem Pass von Daniel

Menge, in die Maschen. Eine famose Einzelleistung von Maximilian Raß mündete im 2:0 (18.) und der Schreck fuhr den zahlreich angereisten Fans der Eishackler in die Glieder.

Ein Doppelschlag durch Marc Krammer und Dennis Sturm drei Minuten nach der ersten Pause sorgte für klare Verhältnisse, denn nun benötigten die Gäste elf Tore, um das Unheil „Abstiegsrunde“ abzuwenden. TSV-Coach Rainer Höfler nahm eine Auszeit und berichtete später, er habe an den Charakter der Mannschaft appelliert, um eine noch deftigere Pleite zu verhindern.

Bis zum 4:0 hatten die Riverkings gespielt wie aus einem Guss. Sehr konzentriert, diszipliniert und taktisch bestens eingestellt. Nicht nur die Zuschauer waren begeistert, auch HCL-Coach Fabio Carciola lobte seine Mannschaft in der anschließenden Pressekonferenz: „Jeder hat seinen Job gemacht, wir haben einfaches Eishockey gespielt und jeder hat für den anderen gekämpft. Nach der Auszeit sind wir leider ein bisschen vom Gameplan abgekommen.“

In der Tat legten die Gäste nun in jedem Bereich einen Zahn zu und schnürten den HCL im eigenen Drittel ein. Höfler, Novacek (2) und Singer sorgten für das verdiente 4:4 und erzwangen, sehr zur Freude des eigenen Anhangs, eine Verlängerung.

In der hatten die Riverkings dann das bessere Ende für sich: Michael Fischer lief mit der Scheibe auf TSV-Keeper Korbinian Sertl zu, ließ ihn elegant aussteigen und vollendete gekonnt zum 5:4-Endstand. Zu Recht feierte die Mannschaft im Anschluss der Partie ausgiebig mit den Fans. Diese Leistung macht Hoffnung für die kommenden Aufgaben.

Trainer Carciola zog ein ausgiebiges Fazit der Vorrunde: „Wir haben unser Ziel erreicht. Man darf nicht vergessen, dass wir die meiste Zeit mit David Blaschta als Torwart gespielt haben, für den es das erste Jahr in der Bayernliga ist. Wir haben das zweitbeste Unterzahlspiel und die drittbeste Verteidigung der Liga.“ Ein Sonderlob ging an Marc Krammer, Chris Mitchell, Anton Hanke, Florian Reicheneder und Mika Reuter, die auf dem richtigen Weg seien und mit denen man zuversichtlich in die nächste Runde und die nächsten Jahre gehen könne.

Am kommenden Freitag spielt der HC Landsberg um 20 Uhr daheim gegen den Elftplatzierten der Oberliga Süd. Ob es sich dabei um die Selber Wölfe, die Blue Devils Weiden oder den ERC Sonthofen handeln wird, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Tatsache ist, es geht in die heiße Phase der Saison und die Riverkings sind gut gerüstet.
Dietrich Limper

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