Wochenende ohne Punkte

HC Landsberg verliert gegen Waldkraiburg und Sonthofen

1 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
2 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
3 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
4 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
5 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
6 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
7 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.
8 von 33
Die Riverkings Landsberg haben mit 5:6 gegen den Tabellenletzten aus Waldkraiburg verloren.

Landsberg – Das vergangene Wochenende verlief für die Cracks der Riverkings nicht wunschgemäß: Am Freitag verloren sie vor 906 Zuschauern in der heimischen Halle mit 5:6 gegen die Löwen aus Waldkraiburg. Die sonntägliche Reise nach Sonthofen bescherte dem HCL eine deutliche 1:6-Niederlage. In der Tabelle der Verzahnungsrunde ist der HCL auf den 6. Rang abgerutscht.

In der Pressekonferenz versuchte HCL-Coach Fabio Carciola gar nicht erst, das Spiel gegen den EHC Waldkraiburg schönzureden: „Der Wille war da, aber leider haben wir zu kompliziert gespielt und nichts in Überzahl gemacht. Ich habe meine besten Spieler auf dem Eis und da kommt einfach viel zu wenig. Wir werden noch einmal klar reden müssen, was die Aufgaben der Spieler sind. Heute ist nichts so gelaufen, wie wir uns das gedacht haben.“

Schon nach drei Minuten läutete Nico Vogl die Niederlage ein, indem er einen Konter für den EHC erfolgreich abschloss. Die Riverkings wirkten fahrig, unkonzentriert und es wollte nichts gelingen. Bezeichnend war die Situation, als Adriano Carciola alleine auf den gegnerischen Goalie zulief und die Scheibe harmlos am Tor vorbei schoss. 60 Sekunden später bestrafte Josef Straka diese Nachlässigkeit mit dem 0:2 (13.).

Dank freundlicher Mithilfe des EHC-Keepers gelang Marc Krammer noch vor der ersten Pause der Anschlusstreffer zum 1:2 (16.).

Alle Hoffnungen auf Besserung wurden aber zu Beginn des zweiten Drittels schnell erstickt, denn es war wieder Vogl, der zügig für das 1:3 (22.) sorgte. David Blaschta im Tor der Riverkings hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Coach Carciola nahm ihn vom Eis und schickte Michael Güßbacher zwischen die Pfosten. Doch auch der neue Goalie durfte schon wenige Minuten später hinter sich greifen und die Scheibe aus dem Netz holen. In Überzahl hatte Rousek zum 4:1 für die Löwen getroffen (25.). Kurz vor Ende des zweiten Drittels hatte der HCL sogar zwei Cracks mehr auf dem Eis und Carciola nutzte diesen Umstand zum 2:4 (40.)

Kein Comeback

„Am Ende ist es noch einmal knapp geworden, weil wir immer 60 Minuten Vollgas geben. Da zeigt zwar unsere Moral, aber im Großen und Ganzen hat Waldkraiburg verdient gewonnen“, fasste der HCL-Trainer das letzte Drittel zusammen. Und das verlief streckenweise vogelwild. Dennis Sturm traf in Überzahl zum 3:4 (42.). Die Riverkings spielten nun minutenlang in Überzahl. Doch nicht der Ausgleich stand danach auf der Anzeigetafel, sondern das ernüchternde Zwischenergebnis von 3:6. Vogl (49.) und Trox (52.) hatten für die Gäste getroffen. Vor dem Tor der Heimmannschaft spielten sich gelegentlich Slapstick-Szenen ab und die Löwen kamen aber dennoch viel zu leicht zu ihren Treffern.

Petr Machacek (58.) und Markus Kerber (60.) sorgten schließlich noch für Ergebniskosmetik, aber die Overtime wäre für die Riverkings an diesem Tag nicht verdient gewesen. Eine bittere 5:6-Pleite stand zu Buche und die Fans verließen den Hungerbachdome geknickt. Und genau an die richtete Coach Carciola sein emotionales Schlusswort: „Ich finde es echt schade, dass einige Fans während des Spiels anfangen, zu pfeifen. Es gibt solche Spiele, wo es nicht läuft. Waldkraiburg ist eine sehr starke Mannschaft. Dann ist es besser, wenn man den Jungs noch einmal Aufschwung gibt, anstatt zu pfeifen.“

Blaulichtspiel am Sonntag

Der Oberligist ERC Sonthofen war zwei Tage später eine Nummer zu groß für die Riverkings, wie Carciola freimütig einräumt: „Die waren zwei oder drei Klassen besser als wir. Sie waren in den Überzahlsituationen sehr stark, haben hervorragend verteidigt und wir waren nicht so anwesend, wie sonst immer. Der Gegner war uns einfach überlegen.“

Vor 614 Zuschauern beim Sonthofener Blaulichtspiel egalisierte Adriano Carciola (11.) zwar noch die Führung der Heimmannschaft durch Homjakovs (7.), aber danach war es um die Gäste geschehen. Slavetinsky, Kames, Hechtl und Noack erzielten die Treffer allesamt in Überzahl und so stand es nach 50 Minuten 5:1 für den Oberligisten. Den Schlusspunkt setzte erneut Slavetinsky und besiegelte die 1:6-Niederlage.

Riverkings in Punktenot

„Wir müssen das Spiel abhaken, nach vorne schauen und weiter geht’s“, sagt Carciola mit Blick auf die kommenden Aufgaben. Am Freitag geht es für den HCL nach Erding zu den Gladiators (20 Uhr) und am Sonntag ist der Höchstadter EC (17 Uhr) zu Gast in Landsberg. Beide Mannschaften sind am letzten Wochenende an den Riverkings in der Tabelle vorbeigezogen. Um den 6. Rang in der Tabelle zu verteidigen, müssen aber Punkte her.
Dietrich Limper

Auch interessant

Meistgelesen

HC Landsberg holt wieder keine Punkte
HC Landsberg holt wieder keine Punkte
Virtueller Fußball-Cup in Penzing
Virtueller Fußball-Cup in Penzing
Kaufering spielt wieder um die Playoffs
Kaufering spielt wieder um die Playoffs
Keine Körbe für Landsberg
Keine Körbe für Landsberg

Kommentare