Sturm für den Sturm

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Dennis Sturm stürmt fortan für die „Riverkings“.

Landsberg – Für die neue Saison in der Eishockey-Bayernliga hat der HC Landsberg ein echtes Talent an Land gezogen: Der 21-Jährige heißt Dennis Sturm und der Name war zumindest in der vergangenen Saison Programm – beim EC Pfaffenhofen kam der gebürtige Augsburger in 34 Spielen auf 21 Tore und sieben Vorlagen. „Ich hoffe, dass er tatsächlich ein Knipser vor dem Tor ist“, freut sich HCL-Vorsitzender Markus Haschka über den Neuzugang.

Sturm, der die Nachwuchsschule in Kaufbeuren und Augsburg durchlief, ist mit 1,76 Metern Körpergröße und 66 Kilo eher ein Leichtgewicht, was an seiner Torgefahr aber nichts ändert. „Die Erfolgsquote hängt natürlich immer davon ab, wer mit wem zusammenspielt. Doch die Reihen sind Sache des Trainers, ich bin mir sicher, dass Alex Wedl da schon die passende Zusammensetzung findet“, erläutert Haschka im Gespräch mit dem KREISBOTEN.

Auf die Idee, nach Landsberg zu wechseln, kam Sturm offenbar bei einem seiner weiteren Hobbys: Er spielt mit Riverkings-Angreifer Sven Gäbelein in Königsbrunn nebenbei noch Inline-Hockey. Sollte dann immer noch Freizeit übrig sein, sucht Sturm die große Bühne und tritt mit seiner Band „AQS“ in ganz Bayern auf.

Treue Riverkings

Dennis Sturm soll seinen Vertrag beim HCL in den nächsten Tagen unterschreiben, andere Akteure haben das inzwischen bereits getan. Auf der wichtigen Position im Tor setzen die Riverkings auf Kontinuität. Die Vertragsverlängerung mit dem 24-jährigen Stammtorhüter Christoph Schedlbauer sei „schnell und umkompliziert“ über die Bühne gegangen, teilt der Verein mit. Die Verpflichtung sei „ein Herzensanliegen“ gewesen, meint HCL-Boss Haschka, Schedlbauer werde „weiterhin sportlich und menschlich ein wichtiger Eckpfeiler im Team sein.“

Auch Nachwuchstalent Alessandro Tripoli (18) macht als zweiter Torhüter weiter, als dritter Goalie hält sich Urgestein Michael Falkenberger (36) bereit. Auch zwei Verteidiger bleiben dem HCL treu: Tobias Turner unterschrieb jetzt ebenso wie Alexander Ott, der nach seinem erneuten Kreuzbandriss aber noch im Aufbautraining ist.

Christoph Kruse

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