Start ins letzte Drittel

"Verbesserungswürdige Feinheiten"

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TSV-Trainer Sven Kresin sieht sein Team für den nächsten Saisonabschnitt gerüstet. Der erste Prüfstein in der Liga ist am Samstag gleich der Tabellenzweite FC Sonthofen.

Landsberg – Viele gute Ansätze und Fortschritte will TSV-Trainer Sven Kresin in der Winterpause erkannt haben. Vor dem Startschuss ins letzte Saisondrittel am kommenden Samstag in Sonthofen seien nur noch Feinheiten zu verbessern. Den teils deutlichen Testspielniederlagen misst er keine weitere Bedeutung bei.

1:5 gegen Rain, 0:3 gegen Mering, 4:1 gegen die Unterhachinger U19, 0:4 gegen Oberweikertshofen und 0:1 gegen Burghausen. Das sind die, ganz nüchtern betrachtet, mageren Testspielergebnisse der Landsberger Bayernligafußballer in diesem Winter. Doch darauf kommt es Sven Kresin nicht an, vielmehr legt er sein Augenmerk auf spielerische und taktische Fortschritten und zeigt sich zufrieden.

Schneller und flexibler sei das Team nun und verbliebene „zwei bis drei Inhalte, die besser werden müssen“, will er in den anstehenden Trainingseinheiten noch in Angriff nehmen. Viermal pro Woche bittet er seine Schützlinge aktuell auf den Platz. Die Fähigkeit, flexibel auf den Gegner und Situationen zu reagieren und die Dominanz, den eigenen Rhythmus durchzubringen, stehen dabei verstärkt auf dem Programm. Außerdem erachtet Kresin den Torabschluss, der sich vor allem in den letzten Ligaspielen als Manko herauskristallisiert hatte, noch als verbesserungswürdig. Denn die Chancen seien stets da gewesen. Langsam sieht er „alle Spieler auf dem angestrebten Level“. Auch Qendrim Beqiri ist nach seinem Kreuzbandriss wieder ins Teamtraining eingestiegen. „Aber noch nicht voll“, schränkt Kresin ein. „Zweikämpfe führt er noch keine.“

Auch für Neuzugang Noah Kusterer stellt der Coach ein gutes Zwischenzeugnis aus: „Er ist sehr engagiert, macht sich sehr gut.“ Allerdings verweist er auch auf das junge Alter des 18-Jährigen. „Wir haben ihm seine Optionen offen gelegt.“ Über Kurzzeitminuten müsse Kusterer Einsätze sammeln und weiter hart an sich arbeiten. Vor dem Gastspiel beim FC Sonthofen rechnet Kresin mit einem „sehr harten Brocken“. Der Tabellenzweite spiele insbesondere zuhause sehr konstant und gewinne vor heimischem Publikum „alles“. Wolle man gegen die Allgäuer etwas holen, müsse man hinten stabil agieren und nach vorne „aus dem Ballbesitz“ etwas machen. Ein Überraschungscoup brächte den TSV vorübergehend wieder auf Rang vier, Anpfiff der Partie in der Baumit Arena ist um 14 Uhr. Im Landsberger Hacker­Pschorr-Sportpark geht es dann am 5. März gegen Rosenheim erstmals wieder um Zählbares.

Rasso Schorer

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