Sieg verpasst

Remis für Landsbergs Handballer

+
Die Handballer des TSV Landsberg, hier Gatto Piepenburg beim Spiel in der vergangenen Woche, machten es sich in Mindelheim nicht leicht und verpassten bei einem 24:24-Unentschieden den Sieg nur knapp.

Landsberg – In der Bezirksoberliga haben sich die Landsberger Handballer in einer dramatischen Schlussphase beim TSV Mindelheim einen Punkt gesichert. Lange Zeit sah es sogar nach einem Sieg aus, aber am Schluss flatterten doch einigen Spielern in der Hektik die Nerven.

Landsberg begann sicher und erspielte sich schnell ein 3:0 (5.). Dann fingen sich die Gastgeber und fanden den Anschluss (3:2/7.). Aber die Gäste blieben die bestimmende Mannschaft und punkteten entweder von Außen oder mit Gegenstößen immer wieder (7:4/14.). Erst als die Landsberger Angriffe an Schwung und Präzession verloren, gelang es Mindelheim sich wieder heran zu kämpfen. Immer wieder fanden sie den Weg durch die Landsberger Abwehr, die oft nicht entschlossen genug zu Werke ging (9:9/24.). Als Landsberg dann minutenlang den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbrachte nutze dies die Gastgebermannschaft und legten bis zur Pause auf 9:11 vor.

Nach dem Wechsel brauchte Landsberg ein paar Minuten Anlauf und erzielte dann nun seinerseits sechs Treffer in Folge ohne ein Gegentor zu kassieren (19:14). Jetzt war die Abwehr auf dem Posten und Alexander Imhof im Tor hielt was zu halten war. Bis zur 47. Minute behielten die Lechstädter den Vorsprung (21:16), allerdings auch begünstigt durch die zahlreichen Strafzeiten die Mindelheim kassierte. Aber dann wendete sich das Blatt, wieder fruchteten die Angriffe der Landsberger wenig, etliche Aktuere zeigten Nerven beim Abschluss. Lediglich mit zwei Toren in Unterzahl konnte man sich etwas Luft verschaffen (24:20/53.). Jetzt musste der TSV aber selbst mehr Strafzeiten hinnehmen und das nutzen die Gegner um aufzuholen und erzielten schließlich den Ausgleich (24:24/58.). 

Noch war die Partie jedoch nicht gelaufen es wurde dramatisch. In der letzten Minute bekam Mindelheim zum zweiten Mal einen Siebenmeter zugesprochen. Ins Landsberger Tor musste nun ein Feldspieler, da Benjamin Kobold eine Strafzeit absaß und Alexander Imhof nicht mehr regelkonform eingewechselt werden konnte. Aber Alexander Schwarz behielt die Nerven und hielt den Strafwurf. Als dann fünf Sekunden vor Schluss die Landsberger den Ball herausfingen hatten sie mit einem Gegenstoß selbst noch die Chance auf den Sieg, doch der Ball krachte an die Latte und es blieb beim Unentschieden.

„Das war schon ein etwas verrücktes Spiel, vor allem am Schluss, insofern geht der eine Punkt in Ordnung“, ist der  Landsberger Trainer Wiggerl Hoffmann nach dem Spiel gar nicht so unzufrieden. „Ich denke man hat aber auch gesehen, dass in der Mannschaft einiges an Potential für mehr steckt, das wir aber Schritt für Schritt, vor allem auch auswärts, besser aufs Parkett bringen müssen.“ Es fehle dem Team lediglich an Routine als Mannschaft, aus der dann auch das Selbstvertrauen wachsen könne. 

Auch interessant

Meistgelesen

Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Riverkings weiterhin wie eine Dampfwalze
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker
Guido Kandziora coacht künftig TSV-Kicker
Markus Klingl erfolgreichster WM-Starter
Markus Klingl erfolgreichster WM-Starter
Floorball-Süd-Derby verspricht viele Tore
Floorball-Süd-Derby verspricht viele Tore

Kommentare