"Wir bleiben" – hoffentlich

Heimerer Schulen Baskets lassen München hinter sich

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So sehen Sieger aus: Die Heimerer Schulen Baskets sind mit dem Sieg gegen die München Baskets dem Verbleib in der Regionalliga ein Stückchen nähergekommen.

Landsberg – Beim Gastspiel in der Dachauer Straße bei den München Baskets musste für die Heimerer Schulen Baskets unbedingt noch ein Sieg her, um sich in der Gesamttabelle der Regionalliga 2 den drittletzten Platz zu sichern und damit die Chancen auf einen Liga-Verbleib zu erhöhen. Das hat geklappt.

Nach der überragenden Leistung am letzten Wochenende gegen den Meister aus Bad Aibling schien die Aufgabe in München gegen den Tabellendritten lösbar. Doch das Team von Trainer Gonzalo zeigte von der ersten Sekunde an, warum sie in der Rückrunde nur gegen Bad Aibling und Bayern München verloren haben und in der Tabelle weit oben stehen. Mit aggressivem, körperbetontem Spiel versuchten sie die Gäste aus Landsberg direkt zu beeindrucken und in die Defensive zu drängen. Die durch Sascha Khartchenkov und Spielertrainer Michi Teichner gecoachten Landsberger ließen das zu. Und lagen bereits nach zwei Minuten mit 0:6 hinten.

Allerdings zeigten die Schiedsrichter von Beginn an, dass körperbetontes Spiel im Basketball klare Grenzen hat. Die Gastgeber hatten nach zwei Minuten bereits zwei Fouls. Gleichzeitig reagierte die Landsberger Bank und brachte Routinier Przemyslaw „Miga“ Migala aufs Feld, was Luftüberlegenheit unter den Körben brachte. Die nächsten drei Minuten gehörten den Heimerer Baskets, für die Fabian Ristau und Sharif Hudson elf Punkte in Folge erzielten und ihr Team mit 11:6 nach vorn brachten. München wiederum schlug zurück und glich auf 11:11 aus. Zwei Dreier von Ristau und Jonas Fiebich sorgten wieder für einen Sechspunktevorsprung, den die Landsberger bis zur ersten Pause durch Hudson, Marc-Oliver Siegwardt und Michi Teichner auf 24:15 ausbauten.

Die erste Hälfte des zweiten Viertel gehörte den Lechstädtern. Durch Punkte von Miga Migala und Niklas Brakel sowie den nächsten Dreier von Jonas Fiebich wuchs der Vorsprung auf 16 Punkte. Die Gonzalo-Truppe wehrte sich heftig, doch Sharif Hudson und abermals Fiebich mit einem Dreier sorgten für die 41:27 Führung der Gäste vor dem dritten Durchgang.

Mit Wiederanpfiff legten die München Baskets aggressiv los und erzielten neun Punkte in Folge. Die gut 30 mitgereisten Landsberger Fans fühlten sich an so manches andere dritte Viertel erinnert, in dem komfortable Vorsprünge verspielt wurden. Aber die ersten Punkte von Willi Dressler ließen wieder etwas aufatmen. Danach kam ein offener Schlagabtausch. Der Vorsprung der HSBler schwankte. Unter anderem zwei sehr schöne 3er von Siegwardt sorgten dafür, dass das dritte Viertel 23:23 unentschieden ausging. Landsberg führte mit 64:50.

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Hausherren zwar noch einmal heranzukommen, aber die Landsberger brachten ihre Top-Spieler aufs Feld. Der dritte 3er von Siegwardt sorgte für das 15:15 im letzten Viertel. Die Heimerer Schulen Baskets gewannen hochverdient ihr letztes Saisonspiel mit 79:65.

Wie viel dieser Sieg wert ist, wird das Team erst Ende Mai erfahren. Dann steht fest, ob es bei der Regionalliga 2 bleibt oder ob es in die Bayernliga geht. Die Landsberger drücken die Daumen: „Dieses Team hat in der Bayernliga nichts zu suchen!“ Mit diesem Sieg im Rücken ging es zurück nach Landsberg, wo ausgiebig der Saisonabschluss bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

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