Auf Augenhöhe

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Gegen den FC Sonthofen reichte es für Andreas Fülla und den TSV Landsberg nur für ein 0:0-Unentschieden.

Landsberg – Mit dem torlosen Remis gegen den FC Sonthofen kann der TSV Landsberg seinen Aufwind vom vergangenen Wochenende nicht umsetzen und rangiert in der Tabelle der Bayernliga Süd somit knapp vor den Relegationsplätzen. Besonders in der zweiten Hälfte der Partie hatte die Mannschaft von Trainer Roland Krötz mehrere Gelegenheiten, den spielentscheidenden Treffer zu erzielen.

Von einem ausgeglichenen Spiel konnte zu Beginn der ersten Halbzeit keine Rede sein. Der FC Sonthofen war feldüberlegen und kam über seine rechte Flügelseite mehrmals gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft. Dass diese Bemühungen ohne Erfolg blieben, ist den Glanzparaden des Landsberger Schlussmanns Tobias Heiland und der fehlenden Präzision der Gäste beim Abschluss geschuldet. In dieser Phase des Spiels konnte sich der TSV Landsberg nur selten durch Entlastungsangriffe von der spielerischen Überlegenheit der Gäste befreien. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde das Landsberger Zusammenspiel allerdings etwas konsequenter und so gelang Andreas Fülla in der 45. Minute ein Schuss auf das Gästetor, der aber von der Torlatte abprallte.

In der Halbzeitansprache muss Roland Krötz die richtigen Worte gefunden haben, denn nach dem Seitenwechsel kamen seine Spieler wie verwandelt aus der Kabine. Den 320 Zuschauern im 3C-Sportpark präsentierte sich die Heimmannschaft nun weitaus lauffreudiger und mit schnellem Kombinationsspiel, das die Gäste aus dem Allgäu zunehmend in ihre Hälfte einschnürte. Wieder war es Andreas Fülla, der den Gästetorwart kurz nach Wiederanpfiff mit einem sehenswerten Freistoßschuss ins rechte Kreuzeck zu einer Rettungstat zwang.

Kurz darauf wurde die größtenteils fair geführte Partie von einer unschönen Szene unterbrochen. Nach einem Freistoß­pfiff in der 50. Minute wurde Rainer Storhas vom gegnerischen Kapitän unsanft zu Boden gestoßen. Mit der Entscheidung, diesen Vorfall nicht als Tätlichkeit zu werten und stattdessen die zwei involvierten Spieler mit einer gelben Karte zu verwarnen, zog sich der Schiedsrichter den lautstarken Unmut der Zuschauer zu. Auch Trainer Krötz war mit der Regelauslegung des ersten Offiziellen nicht zufrieden und bewertete diese Szene als „klare Tätlichkeit“, über die es „keine zwei Meinungen“ gäbe.

In der Folge erholten sich die Gäste von den Angriffsläufen des TSV Landsberg und kamen dabei ihrerseits zu vereinzelten Torchancen. Die beste Gelegenheit, das Spiel zu entscheiden, bot sich aber dem TSV Landsberg in der 75. Minute, als der eingewechselte Sebastian Gilg eine Flanke alleinstehend knapp am Tor vorbeischoss.

Nach Ablauf der 90 Minuten arrangierte sich Roland Krötz mit der Punkteteilung und blickte auf ein leistungsgerechtes Unentschieden zurück. Nächster Gegner des TSV Landsberg ist der derzeit auf Platz acht gesetzte SV Heimstetten, bei dem die Lechstädter am kommenden Samstag, 12. November, zu Gast sind.

Frieder Dlugosch

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