Krimi mit Happy End

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Die Landsberger Abwehr hatte die Weilheimerinnen vor allem in der Schlussphase der ersten Hälfte gut im Griff.

Landsberg – Einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machten die Handball-Damen des TSV Landsberg. Beim heimstarken TSV Weilheim entführten die Lechstädterinnen nach einem echten Krimi durch einen 18:17 (12:8) Erfolg die Punkte. Die Schützlinge von Trainer Marko Jahn haben damit als Tabellensechster sechs Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

„Die erste Hälfte war super, aber dann haben wir die spielerische Linie verloren“, urteilte Jahn. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Bis zum 5:5 (14.) lagen beide Teams gleich auf. Die zwangsweise Umstellung bei den Landsbergerinnen nach der zweiten Hinausstellung von Lisa Hierstetter zeigte dann positive Auswirkungen. Die Abwehr der Gäste stand immer besser und ließ bis zur Pause nur noch drei Gegentreffer zu. Das Angriffsspiel klappte ebenfalls hervorragend. Vor allem Manuela Friedrich, die am Ende sieben Mal traf, zeigte sich abschlusssicher. Die Landsberger Damen setzten sich so bis zum Wechsel mit vier Toren ab.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Gäste dann aber komplett. Ganze elf Minuten blieben sie ohne Torerfolg. Die Weilheimer Damen trafen dagegen fünfmal in Folge und zogen beim 13:12 (41.) auch wieder vorbei. Die Gastgeberinnen haderten in der Phase zunehmend mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. „Dazu sag ich nichts,“ erklärte Jahn. Letztlich bewies sein Team in der umkämpften Schlussphase Nervenstärke. Erst gelang in Unterzahl der Ausgleich zum 17:17 und wenig später gelang Stella Makella von Außen der Siegtreffer.

Roland Halmel

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