Gegen den Tabellenführer chancenlos

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Engagiert spielten die Landsberger Handballer, hier Alexander Schwarz, gegen den Spitzenreiter aus Weilheim, doch es reichte nur zum 21:35. 

Landsberg – Die Landsberger Handballer hatten schon ein bisschen auf eine erneute Überraschung gegen den Spitzenreiter der Bezirksoberliga den TSV Weilheim gehofft. Aber die Gäste präsentierten sich als der bisher beste Gegner und gewannen mit 35:21.

Wieder begann die Partie ausgeglichen. Die Landsberger stellten eine aufmerksame und engagierte Abwehr (2:2/6.). Im Angriff war es gegen die offensive Abwehr der Gäste schon mühsamer, aber mit schönen Spielzügen erarbeitete man sich doch gute Wurfgelegenheiten. Nur nutzten die Lechstädter diese viel zu wenig und daher musste das Team stattdessen sicher verwandelte Gegenstöße der Weilheimer hinnehmen (3:6/11.). Eine Strafzeit für Landsberg nutzten die Gäste clever um den Vorsprung noch weiter auszubauen (5:11/15.).

Landsberg verliert gegen Tabellenführer

Weilheim kam nun immer besser ins Spiel, legte einen richtigen Lauf hin, profitierte von der nachlassenden Abwehr der Gastgeber und deren mangelnden Chancenverwertung.

So wuchs der Rückstand über ein 8:17 (25.) bis zum Pausenstand von 9:19. Nach dem Wechsel steigerten sich die Landsberger und hielten dagegen. Andi Horn – aushilfsweise als zweiter Torhüter im Einsatz – ging nun in den Kasten und zeigte sofort zwei Paraden. Die Trefferquote der Gastgeber war nun wesentlich besser, so dass man den Abstand lange halten konnte. Auch als Weilheim weiter weg zog (16:28/46.) kämpfte sich der TSV Landsberg wieder heran (19:29/49.). Aber für eine Aufholjagd waren die Gäste im Angriff einfach zu effizient. In einer doppelten Unterzahl der Landsberger wuchs der Rückstand wieder an, aber die Mannschaft kämpfte weiter und erzielte bis zum Schlusspfiff noch eine paar schöne Treffer.

„Unser Problem war wieder die Chancenverwertung“, so Trainer Wiggerl Hoffman. „Weilheim hat sich heute stark präsentiert, aber mit ein paar verwandelten einhundertprozentigen Chancen auf unserer Seite haben sie weniger Gelegenheit zu Gegenstößen und das Ganze muss nicht so deutlich verlaufen.“

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