Nah an den Top Ten

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Der achtjährige Schwiftinger Luca Göttlicher macht jetzt auch in Spanien auf sich aufmerksam: Platz 13 bei der Mini Bike Meisterschaft in Spanien.

Schwifting – Nach dem Start als jüngster und zudem einziger deutscher Pilot in der spanischen Mini Bike Meisterschaft Promo 2 RACC, macht der achtjährige Luca Göttlicher jetzt auch im Ausland auf sich aufmerksam. Nun standen die Rennen Mora Di Ebro und Juneda an.

Nach dem guten Debüt im März ging es kürzlich bereits auf den schnellen Race-Track Mora Di Ebro nach Spanien. Das erste Mal, dass „Lucky Luc“ das Streckenlayout kannte. Er war dort bereits einen Tag im Herbst zu einer Testfahrt von der FCM (Federació catalana de motociclisme) zu einer Testfahrt auf der Metrakit eingeladen. Bei dem zweiten Rennen in Mora überraschte Luca nicht nur seinen Vater mit der zwölft schnellsten Zeit in der ersten Qualifikation, was in Kombination mit der zweiten Quali den 15. Startplatz und somit die vierte Startreihe bedeutete. 

Beim anschließenden ersten Rennen verlor der Schwiftinger drei Plätze am Start, jedoch fuhr er ein gutes Rennen, eroberte sich den 12. Platz zurück und fuhr sogar die achtschnellste Rennzeit. Auch im zweiten Rennen konnte der Achtjährige anfangs sehr gut mithalten, beendete das zweite Rennen mit dem 15. Platz von 20 Teilnehmern. Positiv sei die erneute extreme Zeitenverbesserung: „Luca ist es gelungen die Zeitenrückstände aus dem Debüt nochmals auf knapp fünf Sekunden zu reduzieren“, so Vater Herwig Göttlicher. 

Im Anschluss ging es nun nach Juneda zum dritten Rennen der katalanischen Meisterschaft Promo 2 RACC. Das Niveau in der Meisterschaft ist sehr hoch und der enge Karting Kurs mit seinen Kurven verlangt von den Piloten höchste Konzentration. Das besondere sind die vielen Rechtskurven, die meist zum Schluss heimtückisch zu machen und nicht nur den Vorderreifen mächtig zusetzen. Schon am vorangegangenen Training zeichnete sich ab, dass sich Luca auch hier stetig verbessern konnte. 

Luca fackelte nicht lange und setzte dies in der Qualifikation sofort um: Platz 13 – bester Startplatz seit der Teilnahme – und Start aus dritten Reihe. Luca Göttlicher konnte sich bei beiden Rennen vom Start an auf dem Fahrerkurs durchsetzen und sogar mit der Verfolgergruppe zur Spitze mit- kämpfen, was für beide Rennen mit Platz 13 belohnt wurde. Spätestens jetzt hat sich der Schwiftinger, in Europas hart umkämpfter spanischer Nachwuchs-Klasse ein Ausrufezeichen gesetzt und man spricht über ihn. Der junge Rennfahrer zieht positive Bilanz: „Wir haben seit dem Debütrennen in Alcarraz, auch in Mora di Ebro und wieder über zwei Sekunden zur Spitze gefunden. 

Beim letzten Rennen in Juneda konnte ich die fehlende Zeit zur Spitze und vor allem auch konstant alleine fahren. Unglaublich, aber wir sind bereits nach dem dritten Rennen bis auf vier Sekunden an der Spitze dran und uns fehlen nur noch eine gute Sekunde zu den Top-Ten Piloten“, so der Nachwuchs-Rennfahrer. „Sollten wir diese Sekunde noch finden ist es wie ein Sieg mit dem derzeitigen Motorrad, das etwa 4 PS weniger Leistung als die Konkurrenz fährt, das derzeit Maximum des Möglichen“.

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