Mit Spitzenzeiten in die Pause

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Jetzt erst einmal durchatmen: Marcel Schrötter geht nach den zweitägigen Testfahrten zufrieden in die Winterpause.

Pflugdorf/Valencia – Marcel Schrötter zeigte sich auch bei seinem zweiten Test mit dem AGR Team in beeindruckender Form; Dank der viertschnellsten Rundenzeit der zweitägigen Testfahrten in Valencia geht er nun mit einem beruhigenden Gefühl in die Winterpause.

Nach dem Wechsel zum spanischen AGR Team begann für Marcel Schrötter bereits in der Vorwoche die Saison 2016. Mit einem zweitägigen Test ging es für den 22-Jährigen umgehend weiter, sich in der neuen Umgebung einzugewöhnen sowie auch mit dem neuen Arbeitsgerät in Form einer Kalex Moto2 Rennmaschine aus dem deutschen Bobingen weiter anzufreunden. Der vorherige Test im südspanischen Jerez de la Frontera zeigte bereits, dass er die Umstellung mühelos schaffen sollte.

Mit sehr schnellen Rundenzeiten ab Beginn der zweitägigen Testfahrten auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana zu Wochenbeginn untermauerte Schrötter sein Potenzial abermals. Schrötter beendete den letzten Test des Jahres mit der viertschnellsten Rundenzeit. Mit dieser Marke blieb er sogar vier Zehntelsekunden unter dem offiziellen Rundenrekord. Übrigens, im Gegensatz zu einigen anderen Konkurrenten fuhr Schrötter seine schnellste Rundenzeit mit dem härteren Rennreifen. Der nächste Test mit seinem AGR Team ist für Februar 2016 geplant.

„Ich denke, die Gewöhnungsphase an das neue Motorrad sowie auch an meine neue Umgebung nach dem Teamwechsel habe ich bereits gut gemeistert“, so der 22-jährige Pflugdorfer. „Unser Ziel für die zwei Tage beim Valencia Test war wiederum nicht allzu viel mit dem Motorrad zu arbeiten, sondern vielmehr haben wir darauf geachtet, dass ich möglichst viel zum Fahren komme“, so Schrötter weiter.

Doch nachdem der Pflugdorfer sehr früh auf richtig starke Rundenzeiten gekommen ist, hat er gemeinsam mit seinem neuen Team begonnen einige Dinge hinsichtlich der Abstimmung, wie zum Beispiel mehr Grip am Hinterrad zu finden oder einige Sachen auszuloten. Jedenfalls könne er den Auftakt der bevorstehenden Saison kaum mehr erwarten. „Mir wäre es am liebsten, wenn es gleich weitergehen würde“, so Schrötter. „Doch nach den zwei Tests, die beide allemal sehr positiv endeten, kann ich nun mit einem sehr beruhigenden Gefühl und mit viel Selbstvertrauen in die Winterpause gehen. 2015 war sehr lange und ich denke, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um einmal richtig durch zu atmen und auszuspannen.“

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