Im Chaos noch WM-Punkte ergattert

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Vom letzten Startplatz begann Marcel Schrötter (23) in Texas eine besipiellose Aufholjagd und kam doch noch als 12. mit vier WM-Punkten ins Ziel.

Pflugdorf – Eine beispiellose Aufholjagd hat Marcel Schrötter beim Grand Prix of the Americas in Texas gezeigt. Nachdem sich der Motor seiner Kalex Moto2-Rennmaschine nicht starten ließ, musste er das Rennen vom letzten Startplatz in Angriff nehmen. Schließlich kam er als 12. ins Ziel.

Ein durchwachsenes Wochenende erlebte kurz vor dem Start zum Rennen auf dem technisch anspruchsvollen Circuit of the Americas den negativen Höhepunkt. Schrötters Kalex Moto2 streikte aus unerklärlichen Gründen. „Mein Motorrad ließ sich nicht starten. Wir mussten es in die Boxengasse schieben, wo der Motor auch gleich wieder die normalen Lebensgeister zeigte“, berichtet Marcel Schrötter. „Aber es war zu spät, ich musste mich nach der Warm Up-Lap in der Startaufstellung ganz hinten einreihen.“

Anstatt von Startplatz 14 ins Rennen zu gehen, hetzte Schrötter vorerst aus der Boxengasse dem Feld in der Aufwärmrunde nach und musste sich zum eigentlichen Start ganz hinten anstellen.

Aggressives Tempo

Mit einem Super-Start legte er den Grundstein für eine sehenswerte Aufholjagd, in der er gleich in der ersten Runde zahlreiche Gegner überholte. Schrötter kam als 18. nach der Startrunde bei Start-/Ziel vorbei. Trotz seiner aggressiven Fahrweise konnte er sein hohes Tempo über die 19 Runden-Distanz halten und machte dabei weitere Positionen gut.

Am Ende wurde seine sensationelle Leistung mit vier WM-Punkten belohnt. „Mit dem Ausgang dieses chaotischen Wochenendes bin ich natürlich überglücklich“, so der 20-Jährige, „denn ich hätte nie gedacht, dass ich von ganz hinten startend so weit nach vorne fahren und sogar noch WM-Punkte mit nach Hause nehmen kann.“

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