7. Rennen, 7. Platz

Marcel Schrötter büßt durch rüpelhaften Gegner Plätze ein

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Marcel Schrötter landete in Barcelona auf Platz 7.

Pflugdorf – Fürs Treppchen hat es nicht gereicht. Dennoch ist Marcel Schrötter zufrieden mit dem Wettkampfverlauf in Barcelona. Am Ende wurde es der 7. Platz.

Schrötter kam am Start gut weg und konnte gleich ein paar Positionen gutmachen. In der ersten Runde kam es aber noch zu einem Zwischenfall mit einem altbekannten Gegner, der beinahe Schrötters Rennen ruiniert hätte. „Den Namen jenes Fahrers, der mir beim Überholen links ins Motorrad gekracht ist, haben wir dieses Jahr schon öfters erwähnt. Daher fehlen mir die Worte, weil derjenige jedes Mal übertrieben hart zur Sache geht“, erklärt Schrötter nach dem Rennen. So habe er einen weiten Bogen fahren müssen und dabei etliche Positionen verloren.

Auch danach lief es nicht ganz wie geplant. „Als ich meine Gruppe mit Xavi Vierge und Luca Marini angeführt habe, habe ich das Vertrauen irgendwie ein bisschen verloren“, resümiert Schrötter. Woran es lag, konnte der Pflugdorfer nicht sagen. Möglicherweise habe ihm der Windschatten eines Vordermannes gefehlt. „In dieser Phase hatte ich ein paar Rutscher übers Vorderrad. Daher bin ich nicht mehr so gefahren, wie ich eigentlich hätte können.“

Dennoch schaffte Schrötter es letztlich noch Plätze gut zumachen und beendete das Rennen auf dem 7. Platz. Beim Moto2 WM-Stand befindet sich der 26-Jährige derzeit insgesamt auf Platz 5.

Bis zum nächsten Rennen übersiedelt die Meisterschaft vom Süden Europas in den Norden der Niederlande, wo traditionell die WM-Runde auf dem historischen TT Circuit in Assen auf dem Programm steht.

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