Schrötter in den Top-10

Unterhaltsamer Kampf

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Nach einem spannenden Wettlauf um Rang 9 fuhr Marcel Schrötter in Spanien auf den 10. platz und sicherte sich damit sein erstes Top-10-Ergebnis und wichtige Punkte in der Moto2TM Weltmeisterschaft.

Pflugdorf – Marcel Schrötter hat ein brillantes Wochenende beim Gran Premio de Espana mit seinem ersten Top-10-Ergebnis in der überaus kompetitiven Moto2TM Weltmeisterschaft gekrönt. Der 20-jährige Kalex-Pilot aus Pflugdorf trotzte seinen gesundheitlichen Problemen und kam er Platz 10 ins Ziel.

Schrötter, der von Position acht ins Rennen ging, startete gut und verschaffte sich schon in den Auftaktrunden eine gute Ausgangsposition für das hervorragende Endergebnis. Die Rundenzeiten Desguaces La Torre SAG-Piloten waren von Beginn an konstant stark und dank dieser konnte er gleich einen Sicherheitsabstand zu seinen Verfolgern herausfahren. 

Nach vorne orientierte er sich an dem erfahrenen Toni Elias, ein rundenlanger Positionskampf um Rang neun ließ nicht lange auf sich warten. Zur Halbzeit der Renndistanz sah der Oberbayer sogar wie der sichere Sieger dieses Duells aus, doch wegen einiger kleiner Fehler, die sich einschlichen, musste er Elias schließlich ziehen lassen. „Mit Toni Elias hatte ich einen unterhaltsamem Fight um Rang 9, bei dem ich erst im Finish zurückstecken musste“, so der Kalex-Pilot. 

Natürlich wäre der neunte Rang ein noch schöneres Ergebnis gewesen. Doch Schrötter müsse das Positive aus diesem Rennen mitnehmen: „Nämlich dass ich viel von diesem Grand Prix gelernt habe und hoffentlich können wir auch bei nächsten Rennen um Positionen wie dieses Wochenende kämpfen.“

In jeden Fall zeigte sich Schrötter nach der Zieldurchfahrt mehr als zufrieden mit den erzielten Fortschritte bei den ersten drei Saisonrennen. „Über mein erstes Top-10-Ergebnis in der Moto2 freue ich mich riesig“, so der 20-Jährige. „Seit meiner Ankunft bei SAG im vergangenen Sommer haben wir hart gearbeitet und selbst wenn die Vorbereitungsphase eher kompliziert als reibungslos verlief, scheint es, dass sich all dieser Einsatz nun bezahlt macht.“

Nach drei Rennen liegt das Team in der Meisterschaft unter den ersten 15. „Wir müssen nun mit der gleichen Einstellung weitermachen, die uns diese Fortschritte ermöglicht“, meint der Pflugdorfer Schrötter.

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