"Die Luft wird dünn"

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Heftige Positionskämpfe lieferte sich Marcel Schrötter am vergangenen Wochenende beim Grand Prix im tschechischen Brünn mit der Konkurrenz. Am Ende fuhr er auf dem Brno Circuit auf den 10. Platz.

Pflugdorf/Brünn – Sein drittes Top-10-Ergebnis der Saison konnte Marcel Schrötter, der von Startplatz acht ins Rennen ging, am Wochenende beim Grand Prix im tschechischen Brünn einfahren. Auf dem Brno Circuit lieferte sich der 21-Jährige heftige Positionskämpfe mit der Konkurrenz und kam schließlich als Zehnter ins Ziel.

Abgesehen von heftigen Positionskämpfen über beinahe die gesamte Distanz, gehörten auch ein paar vereinzelte Regentropfen zu den Vorkommnissen. Zum Glück ist es aber bei diesen geblieben, sodass das Rennen bei trockenen Bedingungen zu Ende gefahren werden konnte. Wegen einer Kollision mit einem Konkurrenten verspielte der 21-jährige Pilot des französischen Rennstalls Tech 3 womöglich eine bessere Platzierung. Dieser Zwischenfall war mitunter auch ein Grund, weshalb Schrötter mit dem Ergebnis nicht restlos glücklich war. 

„Natürlich freue ich mich über diesen zehnten Rang, auch wenn ich insgeheim mit einem besseren Ergebnis spekuliert hatte. Nach dem guten Qualifying wollte ich eigentlich schon mein bislang bestes Saisonergebnis toppen, oder zumindest die Startposition ins Ziel bringen“, kommentiert der 21-Jährige. „Der wichtigste Aspekt nach diesem Wochenende ist, dass uns ein bedeutender Schritt gelungen ist. Wir waren sehr konstant und auch betreffend des Setup haben wir am Samstag einen Fortschritt erzielt. Jetzt darf es aber zu keinem Stillstand kommen, denn es gibt noch genügend Spielraum für weitere Verbesserungen.“ 

Die Rundenzeiten im Rennen seien schnell und konstant zugleich gewesen, aber das Ziel sei es weiter nach vorne zu kommen. „Und je weiter man nach vorne kommt, umso dünner wird die Luft, da die Zeiten enger und nochmals einen Step schneller werden“, so Schrötter. „Und um diese paar Zehntel aufzuholen und dann auch konstant halten zu können, gehören noch einige Kleinigkeiten erledigt.“

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