Altbekanntes Problem

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Marcel Schrötter (23) hatte beim Grand Prix in Misano wieder mit Unterarmproblemen zu kämpfen und verpasste mit Platz 14 wieder die Top-Ten.

Misano/Pflugdorf – Eine „magere Ausbeute“ sieht Marcel Schrötter im Ausgang des San Marino Grand Prix. Zwei Punkte und Rang 14 waren das Maximum, das der junge Rennfahrer aus Pflugdorf wegen harter Unterarme herausholen konnte.

Für Marcel Schrötter endete der San Marino Moto2 GP frustrierend. Nachdem er an den Trainingstagen zu seiner starken Form zurückgefunden hatte, widerfuhr ihm im Rennen ein altbekanntes Problem: „Heute bekam ich aber wieder einmal harte Unterarme“, erklärt Schrötter. „Dieses Mal waren die Schmerzen nach nur sechs Runden schon kaum mehr auszuhalten.“ Wegen fehlender Kraft häuften sich über die Distanz von 26 Runden die Fahrfehler, sodass bei der Zieldurchfahrt Rang 14 das Maximum war.

„Zwei Punkte sind eine magere Ausbeute für dieses Wochenende“, zieht Marcel Schrötter sein Fazit. Er habe wegen der harten Unterarme überhaupt keine Chance gesehen, seine Position zu verteidigen oder gar einen Konkurrenten vor sich anzugreifen. „Auf der Bremse fehlte die Kraft und beim Beschleunigen konnte ich den Lenker kaum noch halten“, erklärt der 20-Jährige. „Unter normalen Umständen wären heute die Top-10 locker drinnen gewesen.“

Nach dem 14. Platz in Misano steht Marcel Schrötter mit 24 Punkten auf dem 17. Platz in der Weltmeisterschafts-Wertung. Die nächste Chance, wertvolle Punkte zu holen bietet sich für den Pflugdorfer am 29. September im spanischen Aragon.

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