Ungewohntes Terrain

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Spaß hatte Marcel Schrötter beim Dirt Track allemal, auch wenn er sich jetzt lieber wieder auf die kommende Moto-2-Saison konzentrieren muss.

Pflugdorf – Am Samstag hat der Superprestigio Dirt Track in Barcelona seine Premiere gefeiert. Der Einladung zu diesem Dirt Track, diese Sportart wird auf einem Oval mit erdigem Untergrund ausgetragen, waren namhafte Grand Prix-Stars gefolgt – unter ihnen auch der Moto-2-Pilot Marcel Schrötter.

Die Veranstaltung fand in der Indoor-Arena „Palau Sant Jordi“ unmittelbar neben dem Olympiastadion von 1992 im Montjuich Park statt. MotoGP-Champion Marc Marquez und Moto3-Weltmeister Maverick Vinales waren dabei die Speerspitze des hochkarätigen Starterfelds. Aus den Vereinigten Staaten kam sogar der dortige Überflieger dieser Szene, Brad Baker, angereist.

Im Gegensatz zu seinen Rennfahrerkollegen, von denen viele Dirt Track in ihren Trainingsplan ausüben, war es für den Moto-2-Rennfahrer Marcel Schrötter das erste Antreten auf einer erdigen Oval-Piste. Nach nur einem Trainingstag in der Vorwoche und mehreren vorsichtigen Trainingseinheiten am Samstagmittag vor dem Hauptevent steigerte sich Schrötter am Abend bei den Rennen mit jeder Session. In seinem zweiten Qualifikationslauf duellierte er sich mit Ausnahmekönner Marc Marquez rundenlang um die Führung.

Trotz Rang zwei musste er in den Hoffnungslauf, in dem er erneut den Start für sich entscheiden konnte, ehe eine Runde vor der Zielflagge ein folgenschwerer Fahrfehler zu einem Sturz führte. Schrötter blieb dabei unverletzt; der Schmerz über den knapp verpassten Finaleinzug schmerzte allerdings viel mehr.

„In jeden Fall war der Spaßfaktor enorm hoch und darüber hinaus war der Superprestigio eine lehrreiche Erfahrung“, resümiert Schrötter, der in der kommenden Moto-2-Weltmeisterschaft mit seinem neuen Team Tech 3 Racing startet. „Vorerst werde ich aber mein Training für die Saisonvorbereitung mit viel Supermoto beginnen. Nach diesem Aufwärm-training in Barcelona geht es in dieser Woche unweit von Valencia damit richtig los.“

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