Schrötter auf Rang 14

Unterarm macht Probleme

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Das Gerangel in der Startphase machte es Marcel Schrötter (23) in den Niederlanden nicht leicht. Dennoch sicherte sich der 20-Jährige mit dem 14. Platz wertvolle Punkte für die Weltmeisterschafts-Rangliste.

Pflugdorf – Marcel Schrötter ist beim Moto2-Rennen auf dem TT Circuit in den Niederlanden auf dem 14. Platz ins Ziel eingefahren. Trotz Beschwerden im Unterarm sicherte sich der Pflugdorfer, der für das spanische Team Desguaces La Torre SAG startet, damit wichtige Weltmeisterschaftspunkte. 

Für Marcel Schrötter verlief auch der siebte Grand Prix dieser Saison äußerst kompliziert. Schuld war vor allem das wechselhafte Wetter an den Trainingstagen. Nach mehrheitlich verregneten Trainings änderten sich die Bedingungen zum Zeitpunkt des Rennens und es wurde sonnig und warm. Schrötter, der sich Nachmittag für den 14. Startplatz qualifizierte, gelang eigentlich ein guter Start, doch in der ersten Kurve wurde er Opfer des üblichen Gerangels in der Startphase eines Moto2-Rennens. „Der Start ist mir eigentlich ganz gut gelungen, aber in der ersten Kurve musste ich wegen eines fast Zusammenstoßes mit einem anderen Fahrer das Motorrad wieder aufrichten und wurde dabei weit rausgetragen“, erklärt Schrötter. 

Der 20-jährige Pilot des spanischen Teams Deguaces La Torre SAG verlor dabei einige Positionen, konnte danach zügig seinen Rhythmus wieder finden und fuhr in weiterer Folge ein starkes erstes Drittel. Ab der Halbzeit des Rennens machte sich Schrötters Unterarm jedoch bemerkbar. „Zeitweise war es so schlimm, dass ich den Lenker nur mit zwei Finger halten konnte“, erklärt der Rennfahrer. „Logischerweise sind mir dann zahlreiche Fahrfehler passiert, weshalb ich zurückfiel.“ Schrötter kam schließlich dennoch als 14. ins Ziel.

„In Bezug auf Abstimmung müssen wir weiterfeilen und einfach die letzten fehlenden Teile dem Puzzle hinzufügen“, so Schrötter, damit es beim nächsten Mal wieder mit einem Top-10-Ergebnis klappt. Jetzt richte Marcel Schrötter seinen Blick bereits auf das kommende Wochenende: dort startet er in das Heimrennen auf dem Sachsenring, wo er „ein starkes Ergebnis erreichen will, das ich meinen Freunden, Fans, meinem Team und meiner Familie widmen werde“.

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