"In jeder Hinsicht positiv"

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Marcel Schrötter ist nun mit einer deutschen Kalex-Maschine für den spanischen Rennstall AGR unterwegs.

Pflugdorf – Für Marcel Schrötter beginnt nun ein neuer Karriereabschnitt: Mit seinem Teamwechsel zum spanischen Rennstall Arginano Racing hat für den Pflugdorfer hat für Schrötter bereits vergangene Woche die Saison 2016 begonnen. Mit dem zweitägigen Testlauf auf dem südspanischen Circuito de Jerez zeigte sich der 22-Jährige aber durchaus zufrieden.

Ein entsprechender Vertrag mit dem spanischen Rennstall wurde im Rahmen des Gran Premio de la Comunitat Valenciana unterschrieben. Schrötter wird in seinem neuen Team auf Material des deutschen Fahrwerksherstellers Kalex wechseln. Arginano Racing, kurz AGR Team, hat sich in den vergangenen zwei Jahren mitunter auch dank der starken Leistungen von Schrötters Kumpel Jonas Folger in der hartumkämpften Moto2-Serie als Spitzenteam etabliert.

Unter der Führung von Teammanager Iker Burutxaga und Technical Director Chus Sanchez wird akribisch genau gearbeitet. Übrigens, der in Barcelona stationierte Rennstall genießt in Spanien hohe Aufmerksamkeit, da mit Teambesitzer Carlos Arginano, ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter TV-Koch, auch dessen Umfeld ständig im Rampenlicht steht. „Es ist eine enorme Erleichterung für mich, dass nun die Zusammenarbeit für nächstes Jahr mit dem AGR Team fixiert ist“, so Marcel Schrötter. „Gleichzeitig freue ich mich riesig über das Zustandekommen dieser wohl einmaligen Gelegenheit für ein renommierte Team wie AGR zu fahren. Ich denke, es in jeder Hinsicht die beste Option für mich ist.“

Im Vordergrund bei allen Verhandlungen sei für Schrötter gestanden, dass er dort neuestes Material von Kalex bekommen wird. Mit einem zweitägigen Test auf dem Circuito de Jerez in Südspanien begann der 22-Jährige seine Vorbereitungen für die nächstjährige Weltmeisterschaft.

Nach seinem Teamwechsel zum spanischen AGR Team war es überhaupt ein Start bei Null für Schrötter, da er dort neuerdings eine Kalex Moto2 des deutschen Herstellers aus Bobingen fährt. Bei traumhaften Wetter an beiden Tagen lieferte Schrötter eine fehlerfreie Performance ab und nach insgesamt 127 Runden war er bereits deutlich schneller als beim Grand Prix im Mai dieses Jahres. „Ich bin mit dem Verlauf meines ersten Tests mit meinem neuen Team und meiner neuen Rennmaschine sehr zufrieden“, so der 22-Jährige nach dem Test. „Es war in jeder Hinsicht ein positiver Start in die neue Saison“.

Am Mittwoch habe es zwar noch eine Weile gedauert, bis er sich einigermaßen an die Kalex gewöhnt habe, um schließlich auf ansprechende Rundenzeiten zu kommen. „Wir nutzten in etwa einen halben Tag, um die richtige Sitzposition zu finden sowie ein gutes Gefühl hinsichtlich des Fahrkomforts zu erarbeiten“, beschreibt der Pflugdorfer. „Im Endeffekt war es jedenfalls ein erfreulicher Auftakt, zumal ich nur knapp über meiner schnellsten Rundenzeit während des Grand-Prix-Wochenendes Anfang Mai hier auf dieser Piste war.“

Nun steht nochmals ein zweitägiger Test in Valencia für Schrötter und sein neues Team auf dem Programm: „Dort werde ich in erster Linie an mir selbst weiterarbeiten und hoffentlich werden wir auch die Zeit haben, um mit den ersten Abstimmungsarbeiten beginnen zu können, um das Motorrad mehr meinen Bedürfnissen anzupassen“, so Schrötter.

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