Nach der Saison ist vor der Saison:

Schrötters erste Tests im neuen Team

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War mit den ersten Testfahren im spanischen Jerez zufrieden, spürt aber, dass sein neues Arbeitsgerät „noch viel mehr Potenzial“ besitzt: Marcel Schrötter.

Pflugdorf/Jerez – Nur wenige Tage nach dem Moto2-Saisonfinale in Valencia hat Marcel Schrötter seinen neuen Karriereabschnitt. Der 20-Jährige aus Pflugdorf wechselt zum französischen Rennstall Tech 3, weshalb dem ersten gemeinsamen Test auf der südspanischen Rennstrecke von Jerez de la Frontera enorm viel Bedeutung zukam.

Bei perfekten Bedingungen mit herrlichem Wetter konnte sich Schrötter schnell mit seinem neuen Arbeitsgerät anfreunden und stellte auch viel Potenzial dieser Eigenentwicklung von Tech 3 fest. Der ehrgeizige Racer reiste dennoch nicht restlos zufrieden ab, zumal die Steigerung der Rundenzeiten am zweiten Tag nicht ganz seinem Vorhaben entsprach.

Von dem her ging Schrötter hochmotiviert in den letzten Test dieses Jahres nach Almeria, wo von Dienstag bis ursprünglich Donnerstag dieser Woche noch einmal vor Inkrafttreten des generellen Test-Verbots im Dezember und Januar ausgiebig trainiert werden sollte. Die vier Kilometer lange Rennstrecke in Andalusien war für den 17. der gerade erst zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft absolutes Neuland.

Nach einem soliden Auftakt am ersten Tag bei guten Bedingungen machte allerdings an den darauffolgenden Tagen das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Empfindlich kühle Temperaturen und immer wieder einsetzender Nieselregen ließen kein vernünftiges Arbeiten zu. Nachdem die Aussichten auf wesentlich besseres Wetter für den Freitag stiegen, entschied man sich, einen Tag anzuhängen.

Diese Entscheidung machte sich auch bezahlt, denn bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ab dem späten Vormittag konnten Schrötter und seine Crew in vielen Bereichen am Motorrad arbeiten. Obwohl man mit Fort­- dauer des Tages aufgrund vieler unterschiedlicher Änderungen die Richtung verloren hatte, endete der letzte Test-Tag mit einer wesentlichen Verbesserung der Rundenzeit versöhnlich.

Jetzt freut sich Marcel Schrötter erst mal auf einen freien Monat zuhause bei seiner Familie im Lechrain. Ende Dezember geht es dann wieder nach Spanien, wo der Pflugdorfer bald darauf mit dem Training für die nächste WM-Saison beginnen will. „Danach wissen wir jedenfalls, was für die ersten offiziellen Tests im Februar zu ver­- meiden ist“, so Schrötter abschließend.

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