Kein Rennglück

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Der 22-jährige Marcel Schrötter hofft nach Rang 16 in Argentinien auf ein besseres Rennen in zwei Wochen.

Pflugdorf – Marcel Schrötter fuhr ein entschlossenes Rennen am Sonntag in Argentinien, doch er verpasste abermals knapp eine Zielankunft in den Punkterängen. Auf dem Autodromo Termas de Rio Hondo reichte es für den Tech-3- Piloten am Ende nur für Platz 16.

In der ersten Phase der Moto2-Weltmeisterschaft hadert der 22-jährige Deutsche mit seinem Rennglück. Auf dem Autodromo Termas de Rio Hondo war Schrötter gezwungen ein einsames Rennen abzuspulen, nachdem er in den ersten Runden den Anschluss an die Kampfgruppe um die letzten Punktepositionen nicht herstellen konnte. 

„Mit Sicherheit war es kein einfaches Rennen heute”, so der 22-Jährige. „Trotzdem habe ich in jeder Phase versucht ruhig zu bleiben und gleichzeitig dennoch zu pushen. Vor allem am Start, denn in der Vergangenheit habe ich in der Anfangsphase schon oft viel Zeit verloren”, zieht der Tech-3-Pilot Bilanz. In der ersten Kurve sei er knapp dran gewesen ein paar Positionen aufzuholen, doch leider wäre er „Ausgangs Kurve zwei beinahe per Highsider abgeflogen”. 

Bei diesen Zwischenfall sind gleich mehrere Fahrer an ihm vorbeigerauscht. Schrötter: „Als ich wieder in Schwung gekommen war, versuchte ich auf der langen Geraden in ihren Windschatten zu kommen, weil ich die verlorenen Positionen natürlich schnellstens wieder gutmachen wollte”. 

Leider passierte aber in der anschließenden Bremszone ein weiterer Fehler, der Schrötter einen Umweg durch die Wiese kostete und dabei ist gleich noch einmal eine Horde an ihm vorbei. Es sei frustrierend gewesen in dieser Situation, Runde für Runde abzuspulen. Außerdem müsse man sagen, „dass bislang das Glück nicht auf unserer Seite war”.

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