Riverkings legen nach

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Wohl bereits ab Freitag wird ein weiterer Kerber die Mannschaft des HCL auf dem Eis unterstützen: Stürmer Markus Kerber wechselt von Memmingen zu den Riverkings.

Landsberg – Wenige Tage vor dem Spiel gegen den Spitzenreiter landet der HC Landsberg eine echten Transferknüller: Mit sofortiger Wirkung wechselt überraschend Stürmer Markus Kerber vom Ligarivalen aus Memmingen zu den Riverkings – er soll schon am Freitag gegen Waldkraiburg (20 Uhr) spielberechtigt sein.

Kerber ist gebürtiger Landsberger und absolvierte hier auch die ersten Jahre im Nachwuchs, bevor er nach Kaufbeuren in die Jugend- und Juniorenbundesliga wechselte. Später zog es ihn nach Memmingen, wo er in den vergangenen Jahren zu den be- ständigsten Scorern gehörte. In der Saison 2013/14 kam er auf acht Tore und 20 Vorlagen. 

In Memminger Fankreisen war bereits seit Tagen über eine Vertragsauflösung Kerbers und den Wechsel nach Landsberg spekuliert worden, nach dem Sieg in Peißenberg verabschiedete sich der 27-jährige Student von seinen Mitspielern. Große Eingewöhnungsprobleme wird der Angreifer bei den Riverkings vermutlich nicht haben, immerhin trifft er auch auf Familienmitglieder: Neben Markus stehen auch Bruder Dominic (Nummer 22) und Cousin Stefan Kerber (Nummer 38) in der Bayernliga auf dem Eis. 

Damit hat der HCL für die restliche Saison noch einmal nachgelegt, doch Vorstand Markus Haschka denkt bei der Verpflichtung auch schon an die Zukunft: „Wir gehen mit Markus Kerber konsequent unseren Weg weiter, unsere tolle junge Mannschaft punktuell mit einheimischen Spielern zu verstärken und um die bestehende Mannschaft ein erfolgreiches Team für die nächsten Jahre zu entwickeln.“ 

Wenige Tage zuvor hatte Haschka allerdings eher mit der Vergangenheit zu tun: Mit seinen „Oldriverkings“ traf er in deren erstem Spiel auf die AH-Kollegen aus Peiting. Die ehemaligen Aktiven, die mit vielen Spielern aufliefen, die noch vor kurzer Zeit in der ersten Mannschaft aktiv waren (aber auch mit EVL-Urgesteinen wie Christian Gerum und Christian Reuter), gingen als 7:3-Sieger vom Eis, wobei Ali Endres mit vier Toren und zwei Vorlagen herausragte. 

Der Spaß stand sichtlich im Vordergrund und einem guten Zweck diente die Partie auch noch: Die 750 Euro, die die Zuschauer gespendet hatten, stockten die Peitinger auf 800 und die Oldriverkings selbst auf 1000 Euro auf; das Geld geht an das Kinderhospiz in Dießen.

Christoph Kruse

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