Die Neuen beim HCL

Auf Michael Güßbacher folgt noch ein Neuling für die Riverkings

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Gutgelaunt schilderte Michael Güßbacher (rechts) seine ersten Eindrücke bei den Riverkings beim Fanstammtisch.

Landsberg – Der dritte Fanstammtisch des HC Landsberg im Sportzentrum war am vergangenen Donnerstag zwar nur spärlich besucht, es gab aber interessante Neuigkeiten rund um den Verein. Ein weiterer Leistungsträger hat sich längerfristig verletzt, Ersatz konnte jedoch offensichtlich schon gefunden werden.

Pressesprecher Joachim Simon führte gewohnt launig und humorig durch das Programm, das relativ schnell bewältigt war. Es gibt immer noch kein eindeutiges Votum beim Thema „Anstoßzeiten“, allerdings geht die Tendenz für die Zwischenrunde Richtung 17 Uhr.

Die Anzeigetafel wird Fans und Spielern noch eine Weile erhalten bleiben, diese Geschichte könne erst im nächsten Jahr ernsthaft angegangen werden, so Simon. Die Umbaumaßnahmen bei den Fanblocks liegen im Moment auf Eis. Der Verein bittet darum, dass sich versierte Metallarbeiter melden und dabei helfen, ein Konzept zu entwickeln.

Der Zuschauerschnitt an sich sei allerdings höher als im vergangenen Jahr und auch die Stimmung sei hörbar besser, sagte Simon. Sehr zur Freude der rund 20 anwesenden Fans. Die kalkulierten Zuschauereinnahmen von 97.000 Euro dürften erreicht werden. Die Fans selbst bestätigten, dass die Zusammenarbeit untereinander besser geworden sei.

Der anwesende Eishockey-Crack Mica Reuter erzählte, dass er die größere Lautstärke der Fans nach dem Spiel sehr wohl wahrnehmen würde, während des Spiels sei er allerdings zu fokussiert, um darauf zu achten. Insgesamt zog er ein rundweg positives Fazit, was den Saisonverlauf betrifft: „Die junge Mannschaft wird immer besser und es handelt sich um einen Lernprozess. Ich persönlich habe auch wieder mehr Selbstvertrauen, denn der Trainer glaubt an mich und macht mich dadurch stark.“

Neuzugang Michael Güßbacher stellte sich bei den Fans vor und zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Start bei den Riverkings: „Ich habe selten eine Mannschaft mit einem solchen Teamgeist erlebt. Ich sehe sehr viel Potenzial in der Truppe und wir können die anderen noch ärgern und sehr weit kommen. Die Zwischenrunde erreichen wir auf jeden Fall.“

Teammanager Michael Oswald überbrachte die schlechte Nachricht, dass Markus Kerber mit einer Absplitterung im Daumen für mindestens vier Wochen ausfällt. Zum Glück sei aber das Transferfenster offen, so dass der Verein reagieren könne. „Wir haben einen zweiten Ausländer verpflichtet. Einen bald 24 Jahre alten Mittelstürmer mit großer körperlicher Präsenz. Leider liegt der Spielerpass noch nicht vor, so dass ich keinen Namen nennen kann. Wenn mit dem Transfer alles glatt läuft, wird er spätestens am 20. Dezember für uns auf dem Eis stehen.“

Damit bessert der HC Landsberg in der heißen Phase der Saison personell nach und die gelegentliche Torflaute könnte dann auch bald Geschichte sein. HCL-Pressesprecher Simon fasst die Ziele seines Vereins nochmal zusammen: „Wir wollen uns auf keinen Fall in der Abstiegsrunde wiederfinden. Und mit dem neuen Spieler haben wir im Sturm einfach mehr Möglichkeiten. Die Zwischenrunde sollten wir jedenfalls erreichen.“
Dietrich Limper

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