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Doppelpack: Dobruna schießt Landsberg auf Platz 4!

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Von: Thomas Ernstberger

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Veron Dobruna - TSV Landsberg - Stürmer
Da lag Veron Dobruna noch am Boden – aber in Halbzeit zwei war der Neuzugang nach zwei Toren obenauf. © Ernstberger

Landsberg – Es war ein hartes Stück Arbeit – aber am Schluss ein verdienter Sieg. Fußball-Bayernligist TSV Landsberg gewann am Mittwoch Abend das Nachhol-Derby gegen Schlusslicht TSV Schwabmünchen mit 2:1, kletterte damit auf den 4. Tabellenplatz. Donaustauf auf Rang 3, der aktuell zur Aufstiegs-Relegation reichen würde, liegt nach dem siebten TSV-Spiel im Jahr 2022 ohne Niederlage nur noch einen Punkt vor der Truppe von Spielertrainer Mike Hutterer. 

„Aber das interessiert uns überhaupt nicht. Wir schauen von Spiel zu Spiel“, sagt der Coach, der eine neue Taktik (ohne Flügelstürmer und extrem hoch stehenden Abwehrspielern) ausprobierte. „Klar, dass da noch nicht alles perfekt klappen konnte. Aber ich habe wichtige Erkenntnisse gewonnen“, verrät er. Schwabhausen zeigte gerade in der ersten Hälfte eine starke Leistung, trat nicht wie ein Abstiegs-Kandidat auf und verlangte Landsberg alles ab. Hutterer: „Ich habe ja immer gseagt, dass das keine Laufkundschaft ist.“

Mann des Abend war Winter-Neuzugang Veron Dobruna, bei dem endlich der Tor-Knoten platzte. Der gebürtige Straubinger machte mit einem Doppelschlag in der 66. und 68. Minute aus dem frühen 0:1-Rückstand (Orkun Sarici/9. Minute) eine 2:1-Führung, die die Landsberger bis zum Schluss verteidigten. Der Ausgleich nach Vorarbeit des gerade eingewechselten Dennis Hoffmann ganz frech mit der Hacke, das 2:1 nach einem Abwehrfehler mit Links unter die Latte. Dobruna hatte schon nach einer halben Stunde die Riesenchance zum Ausgleich, doch Nikola Aracic kratzte den Heber des Kosovaren von der Linie. In der zweiten Spielhälfte hatte Dobruna mehr Glück...

Nach der Hälfte der Spiele, die nach der Winterpause auf dem Programm standen, bzw. noch stehen, ist klar: Mit Dobruna, der sich im Winter selbst beim TSV angeboten hatte, hat Landsberg eine echte Offensiv-Verstärkung an Land gezogen – und darf jetzt tatsächlich von der Regionalliga träumen. Auch wenn der Coach davon nichts wissen will. Rechnen Sie doch mal nach, wo die Hutterer-Elf jetzt stehen würde, hätte sie statt der bisherigen 14 Unentschieden ein paar Siege eingefahren.

Tabellenführer kommt

Am Samstag (14 Uhr) kommt Tabellenführer Hankofen-Hailing zum Topspiel in den 3C-Sportpark. Wenn die Ungeschlagen-Serie der Kreisstädter auch da hält, wird’s in den dann noch folgenden sechs Partien (gegen Kottern, Gundelfingen, Pullach, 1860 II, Garching und Kirchanschöring) nochmal richtig spannend. „Wir haben gegen die noch was gut zu machen und freuen uns alle auf dieses Spiel“, sagt Hutterer. Das Hinspiel gewann der Spitzenreiter im September mit 3:1.

So spielte der TSV Landsberg gegen Schwabmünchen:  Witetschek; Nikolic (ab 65. Hoffmann), Wollens, Benede, Lutz; Hutterer, Holdenrieder; Date (ab 90. Georgiou), Gutia, Kollmann (ab 72. Detmar); Dobruna (ab 84. ).

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