Landsberg X-Press jubelt:

Scharfe Bilder im Football-Stadion

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Zufrieden mit der neuen Videoleinwand des Landsberg X-Press im Sportzentrum: Michael Matschiner (links) und Präsident Markus Gruberbauer.

Landsberg – Auch die Footballer des Landsberg X-PRESS sind endgültig im neuen Jahrtausend angekommen. Seit kurzem ziert eine hochmoderne Videoleinwand das Stadion am Sportzentrum. Nicht nur der Spielstand und die verbleibende Zeit können nun eingeblendet werden, sondern es ergeben sich auch mannigfaltige Werbemöglichkeiten, um die Kasse des Vereins aufzubessern.

Jahrelang behalfen sich die Betreuer bei den Spielen des Landsberg X-PRESS mit Holztafeln, um den Spielstand anzuzeigen. Das hatte zwar einen gewissen Charme, war aber doch aus der Zeit gefallen. Mit Hilfe von Sponsoren und der Stadt Landsberg wurde nun endlich die längst überfällige Videoleinwand errichtet und in Betrieb genommen.

Präsident Markus Gruberbauer war verständlicherweise hoch erfreut: „Wir haben hier sowieso ein sehr professionelles Umfeld, und das Stadion gehört zu den coolsten in der Liga. Die Videoleinwand hebt uns noch einmal auf ein neues Level. Es wurde so oft gefragt, wie lange das Spiel denn noch dauert. Das kann nun jeder auf der Leinwand sehen.“

X-PRESS-Pressesprecher Michael Matschiner blies in dasselbe Horn und bekam umgehend eine Schulung verpasst, die allerdings an diesem Tag telefonisch vorgenommen wurde. Das Corona-Virus lässt grüßen. Aus der Regie werden die Daten per Glasfaserkabel an die Leinwand übertragen. Als Betriebssystem dient Windows. Schon wenige Minuten später waren die ersten scharfen Bilder im Stadion zu sehen, die trotz intensiver Sonneneinstrahlung gut zu erkennen waren.

Matschiner zeigte sich von den Möglichkeiten der neuen Technik begeistert: „Wir können nun nicht nur zeitgemäßen Service für das Spiel an sich anbieten, sondern auch unsere Werbepartner bekommen ganz neue Optionen. Das ist für alle Beteiligten eine sehr positive Veränderung und Weiterentwicklung.“

Da ist es umso betrüblicher, dass im Moment kein Training stattfinden kann und auch die Saison wohl nicht wie geplant am 18. April starten wird. „Bis zum 19. April ist alles abgesagt und die 1. und 2. Liga haben den Saisonstart schon nach hinten verschoben. Ich denke, unser Verband wird eine ähnliche Regelung finden. Wir haben eine Fürsorgepflicht unseren Spielern und Coaches gegenüber. Es ist überall verboten, zu trainieren, also ist es auch hier verboten“, erklärt Gruberbauer den Umgang mit der außergewöhnlichen Situation.

Bleibt zu hoffen, dass die neue Video­leinwand im Landsberger Stadion schon in naher Zukunft Spieler und Zuschauer gleichermaßen erfreuen wird.
Dietrich Limper

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