Saisonstart nach Plan

Moto2-WM 2021: Marcel Schrötter freut sich auf die neue Saison

Marcel Schrötter (#23) März 2021
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Mit gutem Grundspeed in Richtung Moto2-WM-Saison 2021: Marcel Schrötter (#23) ist mit den ersten Vorbereitungen rundum zufrieden.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Dießen/Memmingen – Alles planmäßig: Marcel Schrötter (#23) und sein LIQUI MOLY Intact GP-Team aus Memmingen haben für die anstehende Moto2-WM-Saison die ersten Vorbereitungen gestartet. Und der Dießener konnte auf der Rennstrecke sofort mit einem guten Grundspeed beginnen.

Das lange Warten hatte für den 28-jährigen Marcel Schrötter Anfang März endlich ein Ende: die Testsaison begann. Mit der ersten Station auf dem anspruchsvollen Rundkurs in Portimao. Bei diesem privaten zweitägigen Test in Portugal stand zunächst im Vordergrund, „den Winterrost abzuschütteln“ und sich nach dreimonatiger Pause wieder an die Kalex Moto2-­Rennmaschine zu gewöhnen. Beide Aufgaben erledigte Schrötter im Handumdrehen, bevor er mit seinem Team nach Jerez de la Frontera nach Südspanien weiterreiste.

Die folgenden Tage waren für Schrötter und seine neue Technik-­Mannschaft um Crew-Chief Michael Thier eine weitere Gelegenheit, sich aufeinander einzuspielen. Darüber hinaus gelang es auch das Vertrauen und Gefühl für das Motorrad weiter zu verbessern. Ein früher Sturz am ersten Tag hatte bis auf einen großen Zeitverlust keine weiteren Auswirkungen. Der Test endete trotz guter Bedingungen früher, da sämtliches Material für den Transport nach Katar in Frachtcontainer verpackt werden musste.

Dort steht der einzige offizielle Test vor dem WM-Auftakt Ende dieses Monats an. Auf dem Losail International Circuit findet für alle Moto2-Teams und -Fahrer das erste richtige Kräfte­messen in diesem Jahr statt. Bedingt durch die aktuelle Situation beginnt die Moto2-WM 2021 erstmals mit zwei Rennen an den beiden aufeinanderfolgenden Wochenenden auf dem Wüstenkurs unweit von Doha.

„Im Generellen sind wir gut in die Vorsaison gestartet. Sowohl Portimao als auch die beiden Tage in Jerez sind sehr positiv verlaufen“, bilanziert Schrötter. „Ein paar Fahrer waren unglaublich schnell, aber diese Spielchen mit superschnellen Rundenzeiten aufzutrumpfen, sind nichts Neues.“ Rundenzeiten seien im Moment noch nebensächlich, mit einem soliden Grundspeed aus der Winterpause zurückgekommen sei wichtig.

Die Zeitenlisten seien nach so einem Test mit Vorsicht zu genießen, betont Schrötter. „Dennoch sind wir in den Top-Fünf gelandet.“ Der 28-Jährige fühlt sich „in bester Verfassung“, hat beim Fahren viel Spaß und freut sich schon gewaltig auf Katar. Dort haben wir nochmals drei Testtage, dann kann es mit den ersten Rennen losgehen. „Ich freue mich darauf, weil soweit alles passt. Das Team macht einen super Job, es läuft alles nach Plan.“

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