Moto2-WM ind Portimao:

Marcel Schrötter rast von Startplatz 19 in die Top Ten

Marcel Schrötter - Moto2-WM - Portimao
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Da darf man auch mal zufrieden sein: Von Startplatz 19 raste Moto2-Pilot Marcel Schrötter (rechts) am Sonntag noch in die Top Ten des WM-Laufes in Portimao.
  • Thomas Ernstberger
    VonThomas Ernstberger
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Pflugdorf/Portimao – Das war ein hartes Stück Arbeit für den Pflugdorfer Motorrad-Profi Marcel Schrötter. Im dritten Saisonrennen in Portimao an der portugiesischen Algarve-Küste musste der 28-Jährige vom 19. Startplattz ins Rennen gehen, nachdem er im Qualifying 1 in letzter Sekunde aus den Top 4 (sind auch in Qualifying 2 dabei) verdrängt worden war. „Wir haben immer Probleme im Qualifying und machen uns damit das Leben schwer. Aber wir haben gesehen, dass wir schnell sind“, sagte der Moto2-Pilot.

Das zeigte Schrötter auch am Renn-Sonntag. Nach Platz 7 im Warm-Up machte er – auch dank einiger Stürze der Konkurrenten – neun Plätze gut und beendete den WM-Lauf bei 26 Grad auf Platz 10. Dafür gab’s immerhin noch sechs WM-Punkte.

Von 19 in die Top Ten – der Pflugdorfer war dennoch nicht so richtig zufrieden: „Es war auf jeden Fall ein unterhaltsames Rennen, gleichzeitig aber auch ein verdammt schwieriges. Das Hauptproblem war, einen Unterschied zu meinen direkten Gegnern zu finden. Obwohl ich das Gefühl hatte, schneller fahren zu können als sie, gab es kaum ein Vorbeikommen. Ich habe die Fahrer um mir herum genau studiert und ihre Fehler gesehen. Aber ich selbst bin auch nicht fehlerfrei geblieben. Zudem war auch manchmal Glück dabei, als Cameron Beaubier unmittelbar vor mir mehrmals beinahe gestürzt wäre. In diesen Situationen habe ich mich auch schon im Kiesbett liegen gesehen. Jedenfalls haben wir deswegen jedes Mal viel Zeit verloren, während nachfolgende Fahrer aufholen konnten. Es war von Beginn bis zum Ende ein harter Kampf, weshalb ich nie richtig weiter nach vorne gekommen bin“, erklärt Schrötter.

„Von dem her ist das Rennen für mich ein wenig enttäuschend verlaufen. Ich hatte das Gefühl, dass meine Pace schneller war als die von Cameron, der im Ziel Neunter war. Wenn ich ihn irgendwann überholen hätte können, wäre es zum Schluss bestimmt möglich gewesen, Hector Garzo auch Platz acht noch streitig zu machen. Am Ende des Tages wäre ein einstelliges Ergebnis einfach schöner und in diesem Bereich auch realistisch gewesen. Nichtsdestotrotz haben wir nach unserer schlechten Ausgangsposition wieder ein ordentliches Rennen abgeliefert.“

Nach drei WM-Läufen belegt der Pflugdorfer mit 14 Punkten Rang 10 in der Gesamtwertung. Das nächste Moto2-Rennen findet am Sonntag, 2. Mai, in Jerez (Spanien) statt.

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