Im ersten Test ausgebremst

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Marcel Schrötter testet aktuell die neue Mistral 610 für den WM-Einsatz im Tech 3-Team.

Valencia/Pflugdorf – Ein technischer Defekt und miserable Witterungsbedingungen haben Marcel Schrötter und sein Team Tech 3 beim ersten offiziellen Test für die neue Moto2-Saison ausgebremst. Gleichwohl war der Pflugdorfer Pilot „im Großen und Ganzen zufrieden“.

Ungünstiger hätte der Testauftakt für die bevorstehende Moto2-Weltmeisterschaft nicht ausfallen können. Schon am ersten von insgesamt drei Testtagen im spanischen Valencia versäumte Schrötter wegen eines Defekts nahezu eine vollständige Session, bevor am zweiten Tag wegen schlechten Wetters mit zum Teil heftigen Regenschauern und kalten Temperaturen ein weitere ungewollte Pause eingelegt werden musste. Am abschließenden Donnerstag trotzten der WM-Zehnte des vergangenen Jahres und seine Crew den widrigen Verhältnissen. Auf regennasser Piste wurden endlich wertvolle Informationen mit dem brandaktuellen Chassis der Mistral 610 Eigenbau-Rennmaschine des französischen Teams Tech 3 gesammelt.

Trotz der widrigen Verhältnisse wegen der Kälte seien es „sehr aufschlussreiche Runden“ gewesen, räumt Schrötter ein. „Wichtig war, auf dem Motorrad sitzenzubleiben, Erfahrungen zu sammeln und wieder in den Rhythmus finden.“ Eben das sei auch gut gelungen und in jeden Fall sei es gut, ein Gefühl für das neue Motorrad zu bekommen. Nach diesen Runs wisse man wenigstens, wo man weitermachen müsse.“ Und man habe auch schon „eine klare Idee“, wie das Programm für den nächsten Test ausschauen wird.

Der zweite offizielle Wintertest der kleinen Klassen findet noch in dieser Woche auf dem Circuito de Jerez statt. „Hoffentlich haben wir dort mit dem Wetter mehr Glück, sodass wir die drei Tage optimal nutzen und das neue Chassis auf Herz und Nieren prüfen können“, so Schrötter. Er freue sich schon auf die bevorstehenden Aufgaben in Jerez, um die Weiterentwicklung des 2015er Motorrades fortzusetzen.

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