Versöhnlicher Ausgang mit Platz 9

Marcel Schrötter #23 und das schwierige Moto2-WM-Jahr

Marcel Schrötter - Moto2-WM - Portugal
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Pflugdorf/Portimao – Schwieriges Jahr mit versöhnlichem Ausgang: Marcel Schrötter hat die Moto2-WM-Saison am Sonntag in Portimao mit einem 12. Platz beendet. In der WM-Endabrechnung landete der Pflugdorfer damit auf Rang 9 – weit hinter dem zu Saisonbeginn gesteckten Ziel.

Die Moto2-WM ist nach dem sonntägigen Rennen auf der „Achterbahn“ von Portimao bereits Geschichte. Traumhaftes Wetter am Wochenende sorgte für den entsprechenden Rahmen bei der Titelentscheidung. Mit dem Italiener Enea Bastianini (205 Punkte) wurde ein würdiger Champion gekürt. Marcel Schrötter (9. Platz, 81 Zähler) und sein LIQUI MOLY Intact GP Team gratulieren dem neuen Weltmeister.

Schrötter hatte mit dem Ausgang der Meisterschaft ebenso wenig zu tun, wie mit dem abschließenden Saisonrennen. Nach einem missglückten Quali­fying am Samstagnachmittag musste der 27-Jährige in Portimao aus der siebten Reihe starten. Zuvor, am Sonntagmorgen, hatte er zu seiner üblichen Stärke zurückgefunden: Schrötter beendete das Warm-Up mit der Bestzeit.

Im Rennen kam der Pflugdorfer dann am Start gut weg, doch ein Zwischenfall in Runde zwei raubte ihm den Rhythmus. Zuvor hatte er schon sechs seiner vor ihm gestarteten Konkurrenten überholt. Mit der sechst­schnellsten Rundenzeit im Rennen unterstrich Schrötter dennoch sehr eindrucksvoll sein Potenzial. Bis zur Ziellinie kämpfte sich der ehrgeizige Rennfahrer auf Rang 12 nach vorne.

„Damit können wir einigermaßen zufrieden sein“, sagte der Moto2-WM-Pilot, einmal mehr sei ihm Schadenbegrenzung gelungen. „Erfreulich war, dass meine Starts dieses Jahr viel besser geworden sind. Egal von welcher Ausgangsposition – ich konnte mich in dieser Hinsicht stark steigern und in den meisten Rennen am Anfang gut durchsetzen“.

Neustart

Nach der „extrem anstrengen­den und schwierigen“ Saison ist vor der Saison, und die neue läuft bereits in dieser Woche mit einem privaten zweitägigen Test auf dem Circuito de Jerez in Südspanien an. Mit dem Wechsel seiner Crew beginnt für Marcel Schrötter ein neuer Abschnitt. „Daher hoffe ich, dass wir uns schnell und gut aufeinander einspielen, damit wir von Anfang an konstant bessere Resultate einfahren können.“
Toni Schwaiger

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