Fahrer schwärmen von neuer Strecke

Motocross: 200 Starter beim Rennspektaktel in Reichling

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Beim Motocross-Rennen am vergangenen Woche kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.
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Beim Motocross-Rennen am vergangenen Woche kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.
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Beim Motocross-Rennen am vergangenen Woche kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.
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Beim Motocross-Rennen am vergangenen Woche kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Reichling – Die Wetterprognose klang nicht sehr verheißungsvoll. Am Rennwochenende meinte es Petrus dann aber doch gut mit den Motocross Piloten und den Zuschauer in Reichling. Nur ein paar Regentropfen konnten das Zweiradspektakel nicht ausbremsen. Das freute den veranstaltenden MSC Reichling, der neben 200 Startern aus ganz Südbayern auch über 1.000 Zweiradfans an der Strecke begrüßen konnte.

„Das Wetter war für Motocross ideal“, strahlte MSC-Vize Thomas Schelle. Nichts auszusetzen hatten die Fahren auch an der neuen Strecke, die sich nach fast zwanzig Jahren etwas anders präsentierte. „Wir haben das Ganze einfach umgedreht“, erklärte Schelle. Die Fahrer mussten die Hindernisse und Sprünge damit genau von der anderen Richtung als in der Vergangenheit anfahren. „Sie waren alle damit sehr zufrieden“, berichtete Streckensprecher Reinhold Graf.

Nicht nur für den Streckenumbau, auch beim Drumherum war der MSC, der am Rennwochenende 60 Helfer zum Einsatz brachte, ordentlich gefordert. Vor allem die Auflage die neuralgischen Stellen der Strecken mit Bauzähnen zu sichern, brachte die Motorsportler nicht nur wegen der Arbeit in Wallung. „Das ist ein wahnsinniger Aufwand, der irgendwann nicht mehr zu stemmen ist“, bekannte Schelle.

Für bessere Laune sorgte dagegen die Vorstellung von Nachwuchspilot Valentin Kees. Der 14-jährige Reichlinger fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden. „Ich mach halt mein Zeug“, meinte der schnelle Lokalmatador beim Interview lapidar. Zuvor begeisterte er wie seine Kontrahenten die Zuschauen mit Flugeinlagen in schwindelnde Höhen und waghalsigen Kurvenfahrten.

Unter die Piloten mischte sich auch wieder Marcel Schrötter, der normalerweise bei der MotoGP auf dem Rundkurs unterwegs ist. „Motocross ist mein Hobby und wenn ich Zeit habe komme ich gerne“, erzählte der Motorrad-Profi aus Pflugdorf, der für das Rennen in Reichling extra aus Spanien eingeflogen kam. Für einen Spitzenplatz reichte es für Schrötter zwar nicht. Das war für ihn aber zweitrangig. Er bot zusammen mit den anderen Fahrern ein ordentliches Spektakel.

Alle Teilnehmer des Rennens mussten zwei Wertungsläufe in den verschiedenen Klassen absolvieren. Am Ende wurden die Punkte aus den beiden Ergebnisse addiert, um das Schlussklassement zu erhalten. Die Lokalmatadore wussten sich in dabei durchaus im Vorderfeld zu platzieren. Praktisch in einer eigenen Liga fuhr Nachwuchspilot Valentin Kees, der die Klasse 3 und die MX 2 Jugend, in denen er alle Läufe gewann, beherrschte. Luca Harms (Apfeldorf) landete hinter Kees in der MX 2 auf Rang 2. Ebenfalls Zweiter wurde Korbinian Kees in der Klasse 2. Dieter Kautzock (Pürgen) belegte in der Klasse MX 3/2 den vierten Platz.

Roland Halmel

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