Endlich gewonnen

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Endlich Grund zum Jubeln: Gegen Oberstaufen gelang mit 10:8 der ersehnte Sieg.

Landsberg – Einiges an Durchhaltevermögen haben die B-Juniorinnen der Landsberger Handballer bewiesen. Mehr als ein Jahr lang mussten sie nach ihrer Pflichtspielpremiere auf den ersten Sieg warten. Am Sonntag gegen Oberstaufen war es dann soweit, mit 10:8 behielt der TSV im Heimspiel die Oberhand.

Grundlage für den Erfolg war die stabile Abwehr vor einer sicheren Carolin Rempfer im Tor. Die Landsbergerinnen legten einen guten Start hin und stellten nach zwei Minuten auf 2:0. Mit etwas mehr Druck im Angriff und Zug zum Tor hätten sie den Vorsprung in den Folgeminuten auch durchaus ausbauen können. Immer wieder gelangen gute Aktionen, denen am Ende aber die Genauigkeit fehlte. Das gab den Allgäuerinnen die Gelegenheit, sich besser zu sortieren und nach sechs Minuten glichen sie aus.

Landsberg ließ sich jedoch nicht verunsichern und spielte geduldig weiter. Nach dem 4:3 (10.) dämmerte den Spielerinnen vom Lech wohl, dass der ersehnte Sieg an diesem Tag im Bereich des Möglichen lag. Mit Einsatz und Entschlossenheit begegnete man den beweglichen gegnerischen Angriffen und ließ bis zur Pause nur noch einen Gegentreffer zu. Mit 5:4 (25.) ging es in die Pause. Für den wichtigen guten Start in die zweite Hälfte sorgte Torhüterin Carolin Rempfer mit einem gehaltenen Siebenmeter. Die Oberstaufenerinnen steigerten sich nun, vor allem ihre Schlussfrau zeigte sich stark verbessert.

Doch auch durch den wiederholten Ausgleich ließ sich Landsberg nicht aus der Bahn bringen (7:7/39.). Ein Abpraller wurde clever verwertet und der Siebenmeter zum 10:7 (45.) saß. Oberstaufen kam kaum noch zum Wurf. Die Gäste versuchten verbissen, mit Manndeckung noch einmal heranzukommen, aber das führte nur zu vielen Freiwürfen für Landsberg. Der letzte Gegentreffer zum 10:8 (59.) war lediglich Ergebniskosmetik. Hoch erfreut zeigte sich Trainerin Babsi Bonfert: „Echt toll, dass wir heute den Sieg nach Hause gebracht haben. Und da geht noch mehr; wir spielen uns oft schön frei, das müssen wir noch besser nutzen.

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